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StartBusiness & ManagementAusbildung in Corona-Zeiten: Thomas Bareiß besuchte das Mercure Hotel Stuttgart Airport Messe

Ausbildung in Corona-ZeitenThomas Bareiß besuchte das Mercure Hotel Stuttgart Airport Messe

Anlässlich des „Sommers der Berufsausbildung“ besuchte Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär und Beauftragter für Tourismus und Mittelstand, das Mercure Hotel Stuttgart Airport Messe und informiert sich zu den Herausforderungen und Chancen der Ausbildung im Tourismusbereich nach 19 Monaten Corona-Pandemie.

Der Tourismusbereich und das Gastgewerbe sind wie kaum eine andere Branche von den Beschränkungen infolge der COVID-19 Pandemie betroffen. Nach Kurzarbeit in weiten Teilen der Branche und starken finanziellen Einbußen ließen Öffnungsperspektiven und die Sommerferiensaison zahlreiche Unternehmen wieder aufatmen. Gleichzeitig wird eine bereits bekannte Herausforderung für zahlreiche Betriebe wieder zunehmend spürbar, wie Accor mitteilt: Waren die Zahlen der neuabgeschlossenen Ausbildungsverträge bereits vor der Pandemie rückläufig, wird der Fachkräftemangel durch die Umorientierung in andere Branchen während des Lockdowns zusätzlich verstärkt.

Bareiß im Mercure Hotel Stuttgart

Thomas Bareiß, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus und Mittelstand und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, informierte sich im Mercure Hotel Stuttgart Airport Messe vor Ort über die Ausbildungssituation in der Tourismusbranche: „Deutschland ist und bleibt ein Reiseland. Umso wichtiger ist es, die zentrale Aufgabe der Nachwuchssicherung aktiv anzugehen. Die duale Ausbildung ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor.“ Aus diesem Grund habe das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam mit den Partnern in der Allianz für Aus- und Weiterbildung den „Sommer der Berufsausbildung“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die Attraktivität der dualen Berufsausbildung zu stärken und junge Menschen, auch in der Krise, wieder für einen Ausbildungsberuf zu begeistern.

„Dies gilt im besonderen Maße auch für das Hotel- und Gastgewerbe, das sehr stark von den Einschränkungen infolge der Pandemie betroffen war. Der Tourismusbereich ist auch weiterhin eine spannende und attraktive Branche, geprägt durch ein internationales und vielseitiges Arbeitsumfeld mit sehr guten Aufstiegsperspektiven“, sagt Bareiß.

Sofie Geisel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e. V. (DIHK), ergänzend dazu: „Die letzten zwei Jahre haben gezeigt: Der Coronakrise zum Trotz bleibt Fachkräftesicherung ein zentrales Zukunftsthema. Auszubildende mit Fluchthintergrund sind seit 2015 zu einer immer wichtigeren Zielgruppe für Unternehmen geworden. Betriebe, die bereits Erfahrungen in der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Fluchthintergrund sammelten, haben sich in den letzten Jahren wertvolle Kompetenzen aneignen können.“

Aktuelle Herausforderungen

Hoteldirektor Gürkan Gür kenne die aktuellen Herausforderungen sehr gut: Sein Hotel, das Mercure Stuttgart Airport Messe, hat erst vor wenigen Wochen, am 23. August 2021, nach 17 Monaten Schließzeit seine Türen wieder für Gäste geöffnet.

Schon früh habe Gür das Potenzial junger Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte erkannt und möchte auch weiterhin auf diese Zielgruppe setzen: „Wir setzen bei uns im Hotel bereits seit einigen Jahren ganz explizit auf die Ausbildung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Mir ist es wichtig, diese Menschen für die Hotellerie zu begeistern, sie praxisnah auszubilden, sie schnell in den Betriebsalltag im Hotel zu integrieren und ihnen damit auch langfristig eine gute berufliche Perspektive zu bieten. Und ich als Hoteldirektor profitiere langfristig von gut ausgebildeten Fachkräften und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Saleem Rizwan hat seine Ausbildung im Mercure Hotel Stuttgart Airport Messe erfolgreich abgeschlossen und ist jetzt als Jungkoch im Hotel tätig. Aus eigener Erfahrung weiß er, welche wichtige Rolle der Betrieb für das Gelingen der Ausbildung spielt: „Die größten Herausforderungen in meiner Ausbildung waren für mich gerade anfangs die Sprache und die kulturellen Unterschiede. Hier war ich sehr froh über die Hilfestellung meines Arbeitgebers, der mir etwa die regelmäßige Teilnahme an Sprachkursen ermöglicht und mir auch darüber hinaus bei allen Fragen zur Seite gestanden hat. Auch meine Kolleginnen und Kollegen waren sehr engagiert und haben mich sofort als Teil des Teams aufgenommen.“

Die Ausbildungslage in der Region Stuttgart


8.204 junge Menschen in der IHK Region Stuttgart starteten zum 1. September 2021 bei einem Industrie-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb ihre Berufsausbildung. Dennoch sind hier aktuell noch zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt und ein Start ist auch im laufenden Ausbildungsjahr noch möglich. Im Rahmen des „Sommers der Berufsausbildung“ unterstützt die IHK Region Stuttgart mit zahlreichen Informations- und Kennenlernangeboten, um das Zueinanderfinden zwischen Betrieben und Azubis zu unterstützen.

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