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Aus Restaurant wird HotelLukullum in Friedrichshafen eröffnet neu

In Friedrichshafen am Bodensee hat ein bekanntes Lokal seine Pforten mit einem neuen Konzept geöffnet. Das Lukullum empfängt nun seine Gäste nicht mehr nur als Restaurant, sondern auch als Hotel mit 86 Zimmern und Skybar.

„Wo Gäste Freunde sind“ – für diesen Slogan steht das Hotel Lukullum, das in direkter Nähe zum Friedrichshafener Bodenseeufer gelegen ist. Die Geschichte des Hauses geht zurück ins Jahr 2000. Damals verwandelte die Familie Hauber die leerstehenden Räumlichkeiten der ehemaligen Landeszentralbank in ein Lokal und gab ihm den später als Marke geschützten Namen Lukullum – benannt nach dem römischen Senator und Feldherr. Der damalige Besitzer Walter Hauber gestaltete verschiedene Themenstuben: die „badische Stube“, die „Bodenseestube“, die „bayerische Stube“, die „Tirolerstube“, die „Weinlaube“ und die „Zeppelinstube“, als Reminiszenz an die Stadt Friedrichshafen, Heimat der Luftschiffe.


Der Namensgeber

Im ersten Jahrhundert vor Christus lebte der römische Senator und Feldherr Lukullus. Obwohl er nicht unerheblich an der Entwicklung des römischen Reiches beteiligt war, machte er sich vor allem wegen seiner üppigen Gastmähler einen Namen. Als philosophisch gebildeter Gourmet verwöhnte er Familie und Freunde mit „lukullischen Genüssen“.

Er brachte aus der Stadt Giresun im ehemaligen pontischen Königreich am Schwarzen Meer eine süße Zwillingsfrucht nach Europa brachte: die Kirsche. Auf seinen zahlreichen Siegeszügen im Nahen Osten machte er auch Bekanntschaft mit der persischen Gartenkunst, nach deren Vorbild er in Rom und Neapel ausgedehnte Parkflächen anlegen ließ. All diese Einflüsse spiegeln sich heute in der Architektur, der Philosophie und nicht zuletzt im Namen des Hotel Lukullum wider.


Im März 2015 übernahmen Alexander Stadler, gelernter Koch, und Andreas Strobel, gelernter Hotelfachmann das Lukullum. Im Februar 2020 begann der Abriss des alten Gebäudes und genau ein Jahr später war Spatenstich für den Neubau. Heute ist das Lukullum Hotel, Restaurant, Skybar mit insgesamt 86 Zimmern.

Viele natürliche Materialien

Die neuen Räumlichkeiten sind ein groß angelegtes Willkommenheißen. Hier werden die Besucher mit den Worten „Wo Gäste Freunde sind“ in goldenen Lettern empfangen – was sich als gelebte Geste durch das ganze Haus zieht. In der Lobby dominieren natürliche Materialien wie Holz, Stein und Messing, gepaart mit warmen Farben und weichen Texturen.

Das Restaurant mit knapp 170 Sitzplätzen strahlt urtümliche Gemütlichkeit aus, die nicht zuletzt der Aufteilung in einzelne Räume geschuldet ist. Der offene Loungebereich mit der Bar im Mittelpunkt wird flankiert von einer behaglichen Sitzgruppe am Kaminfeuer und legeren Steh-Sitz-Gelegenheiten. Auch hier sind natürliche Elemente wie Holz, Stein, Messing und Leder vorherrschend, die harmonische Komposition aus gedämpften Tönen, samtenen Stoffen und floralen Motiven schaffen einen lauschigen Ort der Begegnung. Komplett mit Holz ausgekleidete und mit bequem gepolsterten Sitzbänken ausgestattete heimelige Nischen laden zum vertraulichen Miteinander ein.

Das Restaurant verfügt über 170 Sitzplätze. (Bild: Konrad Knoblauch)

Der Wintergarten mit dem strukturreichen Holzboden, die türkisfarbenen und grafisch angeordneten Fliesen an den Wänden, die üppigen runden Messinglampen sowie die großen Fenster, hauchen dem Raum einen halb nostalgischen, halb modernen Charme ein. Die lockere Kaffeehausbestuhlung und das großzügige Büffetarrangement des „Frühstückszimmers“ lädt zum Verweilen ein. Die „Zeppelinstube“ ist als Überbleibsel aus der Zeit vor dem Neubau weiter Teil des neuen Ensembles.

86 Zimmer auf vier Stockwerken

Die 86 Zimmer und Suiten, darunter auch ein barrierefreies Zimmer, im Lukullum verteilen sie über vier Stockwerke. Alle Zimmertypen haben ihren eigenen Charakter, aber doch ist die Tonalität der Gastfreundschaft in jedem von ihnen zu spüren. Warmes Holz, gemütliche Schlafstätten, großzügige Badezimmer und bequeme Sitzecken sorgen für ein heimeliges Gefühl. Stimmungsvolle Farbwelten und Lichtarrangements komplettieren den Gesamteindruck. Ein Highlight ist die Suite „Wolken LUK“ im vierten Obergeschoss mit Balkon mit Seeblick. Wer sich auspowern will, kann dafür das hauseigene Fitnessstudio benutzen.

Alle Zimmertypen haben ihren jeweils eigenen Charakter, die Tonalität der Gastfreundschaft zieht sich durch. (Bild: Konrad Knoblauch)

Nach dem Abendessen können Gäste den Sundowner auf dem Dach genießen. Mehr als 100 Sitzplätze gibt es dort jeweils im Innenbereich und auf der Terrasse. Von dort aus haben die Gäste einen uneingeschränkten Blick über den See und auf die Schweizer Alpen. Die aus dem Restaurant bekannte Material- und Stimmungswelt setzt sich in der Skybar fort und wird ergänzt durch clubähnliche Sofas und Sessel. Zwischen Drinnen und Draußen befindet sich das überdachte Deluxe-Lagerfeuer, vor dem man es sich auf gepolsterten Bänken bequem machen kann.

Dieses Ensemble aller Elemente des neuen Lukullum trägt die Handschrift der Konrad Knoblauch GmbH aus Markdorf. Der Raumdesigner zeichnet für eine ganze Reihe prestigeträchtiger Einrichtungsprojekte verantwortlich, darunter den Marc O’Polo-Store in den Pasing Arkaden in München und das Designhotel Liberty, das in einem ehemaligen Gefängnis in Offenburg entstanden ist. In seiner Herangehensweise hat sich das Unternehmen dem Grundsatz verschrieben, die Identität des vorhandenen Raumes wertzuschätzen: So wurde auch im Lukullum nicht alles radikal verändert, sondern eine Symbiose geschaffen – zwischen neuen Ideen und dem bereits vorhandenen Charme, der in einen starken regionalen Bezug eingebettet ist.

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