Die Branche hat in dem Ferienmonat weniger umgesetzt. Sowohl das Niveau vor der Corona-Pandemie als auch vom Juli 2023 wurde verfehlt.
Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Ferienmonat August weniger umgesetzt und das Niveau vor der Corona-Pandemie preisbereinigt um 13,3 Prozent deutlich verfehlt.
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Die Erlöse sanken gegenüber dem Vormonat Juli 2023 sowohl bereinigt um Preiserhöhungen (real) als auch nominal um jeweils gut zwei Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilte. Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen verbuchten im August gegenüber dem Vormonat ein reales Umsatzminus von 1,2 Prozent. Gaststätten, Restaurants und Co. erlösten preisbereinigt 2,2 Prozent weniger als im Juli.
Gegenüber dem Vorjahresmonat August 2022 verzeichnete die Branche real einen Umsatzrückgang von 8,7 Prozent und nominal von drei Prozent. Die Differenz spiegele das deutlich gestiegene Preisniveau im Gastgewerbe wider, erläuterten die Statistiker in Wiesbaden. dpa
