Bürgenstock HotelStreit um offene Rechnungen

Ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Luxusresorts auf dem Bürgenstock sollen Bauunternehmen immer noch auf offenen Rechnungen sitzen. Offenbar handelt es sich um ausstehende Zahlungen in Millionenhöhe, wie die Zentralschweiz am Sonntag berichtet.

Gemäß dem aktuellen Betreibungsregisterauszug der Bürgenstock Hotels AG forderten die Unternehmen 4,7 Millionen Franken, wie die Zeitung schreibt. Es hätten bereits Verhandlungen bei der Schlichtungsbehörde stattgefunden. Die Bürgenstock Hotels AG äußere sich nicht zu den laufenden Verhandlungen, bestätigte Jonas Reif, Sprecher der Bürgenstock Hotels AG, die Meldung.

Beim Bau des Bürgenstock Resorts seien rund 550 Millionen Franken investiert worden und es gebe über 1.000 Einzelverträge mit Zulieferern und Beratern. Bei so großen Bauprojekten ließe es sich in der Regel nicht vermeiden, dass es Zulieferer oder Berater gebe, mit welchen man sich nicht einig sei, so Reif weiter. Es betreffe rund ein Prozent der gesamten Auftragssumme von 550 Millionen Franken. Zur Tatsache, dass die Unternehmer offenbar eine Geheimhaltungsklausel unterschreiben mussten, wonach sie keine Informationen herausgeben dürfen, sagte Reif, dass solche Vertragsklauseln bei so großen Bauprojekten üblich seien.

Quelle: www.htr.ch und www.luzernerzeitung.ch

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