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StartBusiness & ManagementManagementArbeitgeberbewertungen::Die Stimme der Mitarbeiter

ArbeitgeberbewertungenDie Stimme der Mitarbeiter

Arbeitgeberbewertungen sind ein wichtiges Employer-Branding-  und Recruiting-Tool, denn öffentliche, subjektive Einschätzungen von Mitarbeitern lassen mitunter tief blicken – sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Letztere können sich so in der Region und darüber hinaus als attraktive Unternehmen etablieren.

»Hier arbeite ich gern, hierhin gehöre ich!« So eine Aussage schmeichelt nicht nur jedem Arbeitgeber, sondern gehört für viele Beschäftigte auch zu den höchsten Zielen im Job. Ob sich Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen identifizieren, zeigt sich in der Regel erst nach einiger Zeit – wenn sie die Firmen-DNA kennen, unter anderem Arbeitsklima, Unternehmensphilosophie, Werte, Ziele und eigene Aufgaben. Doch auch Jobsuchende streben nach dem idealen Match. Wie erfassen sie vorab, welches Unternehmen ihren Wünschen und Anforderungen am nächsten kommt? Von gezielten Bewerbungen passender Fachkräfte profitiert immerhin auch das suchende Unternehmen enorm. An diesem Punkt kommen Arbeitgeberbewertungen ins Spiel. Öffentliche,
subjektive Einschätzungen aktueller und ehemaliger Mitarbeiter lassen mitunter tief blicken. Das macht sie zu einem wichtigen Employer-Branding- und Recruiting-Tool.

Denn in Zeiten von Fachkräftemangel und einem Arbeitsmarkt, der längst einem Bewerbermarkt gewichen ist, wird Employer Branding immer wichtiger. Das belegen beispielsweise Zahlen aus der Studie »RecruitingTrends 2017« von Staufenbiel Institut und Kienbaum Consultants International. Der Befragung zufolge halten fast zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland den Aufbau, die Verankerung und die Pflege der Arbeitgebermarke (englisch: employer brand) für eine ihrer zentralen Aufgaben (73 %). Aus gutem Grund: Ein starkes, attraktives Image grenzt Arbeitgeber positiv von den zahlreichen Wettbewerbern ab. Allein mehr als 22.000 Stellenanzeigen finden Kandidaten derzeit auf HOTELCAREER, der Online-Jobbörse unter dem Dach der YOURCAREERGROUP, einer der führenden Spezial-Jobbörsen in Hotellerie, Gastronomie und Touristik.

Bewerber schätzen Transparenz
In erster Linie sollte die Arbeitgebermarke zur Prägung der öffentlichen Wahrnehmung des Unternehmens transparent und authentisch sein. Vermittelte Werte, Haltung und Arbeitsweisen müssen klar kommuniziert und konsequent im Arbeitsalltag gelebt werden. Derartige Informationen fordern Bewerber von heute ausdrücklich vom potenziellen Arbeitgeber ein. Ein bekannter Firmenname und eine hohe Mitarbeiteranzahl reichen als Argument nicht mehr aus – ohnehin sind laut Statistiken nur 0,4 Prozent der Firmen hierzulande bekannte Großunternehmen und Konzerne. Kandidaten entscheiden nach Arbeitsklima, Unternehmenskultur, Sozial- und Umwelt-Engagement, Wertschätzungsverhalten, Arbeitsplatzbeschaffenheit, Leistungen über Gehalt und Boni hinaus, betriebliche Infrastruktur sowie Möglichkeiten, sich nach den eigenen Vorstellungen zu verwirklichen und den Arbeitsalltag flexibel zu gestalten.

Um diese und viele weitere Image-Facetten über die Arbeitgebermarke zu transportieren, braucht es strategisches Employer Branding. Je mehr Parameter die Marke besitzt, desto konkreter ist die Positionierung, desto eindeutiger wird das Bewerberinteresse. Idealerweise zeichnen nicht ausschließlich Marketing-, Recruitingbeauftragte oder Führungskräfte eines Unternehmens das Bild. Einschätzungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern beleben es erst richtig. Pierre-Emmanuel Derriks, Geschäftsführer der YOURCAREERGROUP GmbH, fasst einen Vorteil von Arbeitgeberbewertungen zusammen: »Jede Bewertung, zu der Unternehmen ihre Mitarbeiter motivieren, trägt die Arbeitgebermarke authentisch nach außen. Mitarbeiter werden so zu Markenbotschaftern.« Keine Theorie, sondern gelebte Praxis: Mehr als jeder zweite Bewerber (55 %) liest Arbeitgeberbewertungen während seiner Jobsuche. Das zeigen eine Bewerberumfrage der YOURCAREERGROUP sowie Zahlen der StepStone Gruppe aus 2017. Eine gute Beurteilung schlägt für 72 Prozent der Befragten ein besseres Gehalt. Acht von zehn würden bei mangelnder Identifikation mit dem Arbeitgeber ein Stellenangebot sogar ablehnen.

Interaktion zeugt von guter Personalarbeit
Übrigens: Arbeitgeberbewertungen stärken nicht nur die Employer Brand, sondern helfen auch, sie erst realitätsnah zu definieren. Unternehmen erfahren, wie Mitarbeiter es wahrnehmen. Positive Eindrücke helfen, das Profil mit Blick auf Stärken und Alleinstellungsmerkmale zu schärfen. Auf Basis konstruktiver Kritik lassen sich Abläufe optimieren. Für essenziell hält Steffen Alfes, Director of Human Resources Europe bei Mövenpick Hotels & Resorts, dabei die Interaktion mit Nutzern: »Wie bei unzufriedenen Gästen in der Hotellerie und Gastronomie, ist es auch bei Beschäftigten und Ehemaligen wichtig, Kritik wahrzunehmen und darauf über die Kommentarfunktion zu reagieren. So wird gute Personalarbeit noch transparenter.« Wer im Bewerbermarkt als Wunschunternehmen im Rennen bleiben will, tut also gut daran, sich öffentlich bewerten zu lassen. So können es Arbeitgeber schaffen, dass nicht nur langjährige Mitarbeiter, sondern auch Bewerber feststellen: »Ja, da gehöre ich hin!«

Interaktion mit den Nutzern – das gilt es zu beachten
• Für Feedback immer bedanken.
• Erfordert ein Kommentar eine   Antwort, zeitnah reagieren.
• Individuelle Antworten vermitteln Wertschätzung und Reflexion seitens des Arbeitgebers.
• Sachlich, offen, kritikfähig und dem Kommentator zugewandt bleiben.
• Bei Negativbeiträgen keine weitere Angriffsfläche bieten: Fehler ggf. zugeben, nicht rechtfertigen, Verbesserungs-
bereitschaft zeigen.

 

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