Andaz-GM Mattheos Georgiou "Es sind sehr viele Emotionen mit im Spiel"

Georgiou, GM Andaz München Schwabinger Tor (Bild: Andaz München Schwabinger Tor)

Kurze Zeit nach der Eröffnung des Andaz München Schwabinger Tor sprach der griechische GM Mattheos Georgiou mit Tophotel-Redakteurin Verena Usleber über die Andaz-Premiere in Deutschland, die Personalsituation und seinen Lieblingsplatz.

Tophotel: Herr Georgiou, was bedeutet es für Sie persönlich, GM des ersten Andaz in Deutschland zu sein?

Mattheos Georgiou: Da ich das Projekt bereits seit eineinhalb Jahren begleite, sind natürlich sehr viele Emotionen mit im Spiel. Es ist vor allem eine riesige Herausforderung, die richtigen Menschen für dieses Projekt zu finden. Denn um die Marke hier zum Leben zu erwecken, brauchen wir die richtigen Persönlichkeiten. Aktuell sind wir zu 80 Prozent da, wo wir sein wollen.

Also war es auch für Hyatt als großen Player schwer, Personal zu finden?

Sicherlich. Allerdings muss man sagen, dass uns der Name Hyatt natürlich zugutekommt. Zudem konnten wir auch einige Mitarbeiter aus Schwesterhotels übernehmen.

Welche Erfahrung aus Ihrer bisherigen Laufbahn konnten Sie im Andaz München Schwabinger Tor bereits einbringen?

Sicherlich hat mir geholfen, dass ich bisher an vielen Orten dieser Welt arbeiten durfte. Dadurch brauchte ich weniger Zeit, mich einzuleben, zu orientieren und zu vernetzen.

Haben Sie eine bestimmte Philosophie, das Haus zu managen?

Wir als Team lassen uns leiten und versuchen, nicht alles zu sehr durchzuorganisieren. Und wir lassen es vor allem auch erst einmal zu, dass das Haus sich entfalten kann.

Apropos entfalten: Haben Sie schon Ihren Lieblingsplatz im Hotel gefunden?

Ja, einige. Morgens um halb sechs ist es auf alle Fälle das Gym. Da bin ich sehr gerne. Auch das Pooldeck ist wunderbar, und vor allen unsere ‚ M‘Uniqo Bar’ mit ihrem unvergleichlichen Ausblick über die Stadt. Wenn ich dort am Fenster stehe und kurz den Ausblick genieße, kann ich Energie sammeln.

Abgesehen von der Arbeit in einer so tollen Umgebung – Was ist für Sie das Schönste an Ihrem Beruf?

Nach wie vor ist es der Umgang mit Menschen, auch wenn es klischeehaft klingt. Es ist der Kontakt zu Personen aus ganz unterschiedlichen sozialen Umfeldern. Und auch der Charme, den Hotels mitbringen. Der Mood ändert sich hier ständig: Es ist alleine schon etwas ganz Anderes, ob ich morgens oder abends durch die Lobby laufe. Das ist einfach toll.⇥Verena Usleber