Das Fine-Dining-Restaurant im Europa-Park hat nach umfangreicher Umgestaltung wieder geöffnet. Küchenchef Peter Hagen-Wiest setzt weiterhin auf seine bewährte kulinarische Linie.
Der Leuchtturm des Viersterne-Superior-Hotels „Bell Rock“ im Europa-Park Erlebnis-Resort beherbergt seit Jahren eines der besten Restaurants der Region. Seit dem 17. März zeigt es sich in neuem Look: Das ehemalige „Ammolite – The Lighthouse Restaurant“ firmiert nun als „Ammolite – House of Light“ und empfängt seine Gäste nach einer Neugestaltung mit eigenem Eingang, puristisch-elegantem Interior und einem begehbaren Wine Chamber. Ein eigens komponierter Musikmix von DJ Jaden Bojsen rundet das Gesamtkonzept ab.
Für Küchenchef Peter Hagen-Wiest ist die Neugestaltung mehr als eine optische Auffrischung: „Wir freuen uns sehr über die gelungene Umgestaltung des Restaurants, die dem Gast ein noch schöneres Genusserlebnis bieten wird. Zudem inspiriert uns das als Team, noch detailverliebter an der Küche zu feilen.“ Thomas Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Parks, ergänzt: „Das Ammolite war schon immer eine Herzensangelegenheit für mich. Niemand hätte zu Anfang geglaubt, dass wir damit so erfolgreich sein werden. Umso mehr freue ich mich jetzt auf die Wiedereröffnung mit einem neuartigen Designkonzept.“
14 Jahre, zwei Sterne, eine Handschrift
Peter Hagen-Wiest leitet das Restaurant seit 14 Jahren. Der gebürtige Österreicher erhielt bereits im ersten Jahr nach der Eröffnung den ersten Michelin-Stern, im zweiten Jahr folgte der zweite – eine Auszeichnung, die seither elf Mal in Folge bestätigt wurde. Seit neun Jahren steht ihm Sous Chef Julian Schmid zur Seite.

Die kulinarische Ausrichtung des Restaurants basiert auf einer klassisch europäischen Grundlage, die durch mediterrane und internationale Einflüsse ergänzt wird. Hagen-Wiest lässt Erfahrungen aus beruflichen Stationen in Portugal und Asien in seine Menükompositionen einfließen. Saucen spielen eine zentrale Rolle – sie sollen die Aromen auf das Wesentliche konzentrieren. Einen festen Platz in der Philosophie des Küchenchefs nimmt zudem die Herkunft der Zutaten ein. Frische saisonale Produkte sowie Fleisch und Fisch mit Qualitätsnachweis würde er bevorzugt einsetzen. Im „Jardin de Marianne“, dem Gemüsegarten des Château Ollwiller, wachsen Wurzeln, Kräuter und alte Gemüsesorten nach Permakultur-Prinzipien. Auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichte er vollständig – stattdessen kämen ausschließlich Naturprodukte wie Kupfer und Schwefel zum Einsatz.
Das Acht-Gänge-Menü, als kulinarische Weltreise angelegt, bietet unter anderem Kaisergranat mit Karotte, Sanddorn und Amarillo. Im vegetarischen Menü finden sich Gerichte wie Fagottini mit Brennnessel, Parmesan und Ricotta. Der Küchenchef folgt dabei nach eigener Aussage dem Prinzip „weniger ist mehr“ – der Charakter des Ausgangsprodukts und die Balance eines Gerichts stünden stets im Vordergrund.
Neben der Küche gilt der Weinkeller des Ammolites als Aushängeschild. Sommelier Sascha Schmidt, ausgezeichnet als Sommelier des Jahres 2026, begleitet die Gäste mit fundierter Beratung. Restaurantleiterin Lisa-Marie Schmidt verantwortet den Service und setzt auf eine persönliche, aufmerksame Atmosphäre – präsent, aber nie aufdringlich. red/sar