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StartBrandsNewsHotelmarkt Berlin: Neues niu soll trotz Hotelboom punkten

Hotelmarkt BerlinNeues niu soll trotz Hotelboom punkten

786 Hotels und Hostels gibt es in Berlin. In Kürze sollen noch einige Häuser dazukommen. Unter anderem ein niu, das auf einem Shoppincenter entsteht.

 Wie die Morgenpost berichtet, befinden sich in der Hauptstadt allein aktuell 36 Hotels im Bau oder sind in Planung. Noch in diesem Jahr an den Start gehen soll das modular gebaute niu auf dem Dach eines Shoppincenters (wir berichteten), das das Berliner Immobilien-Start-up MQ Real Estate als Hotelprojektentwickler realisiert.

In sechs bis acht Wochen sollen 151 komplette Hotelzimmer, die bis auf das bewegliche Mobiliar bereits komplett eingerichtet sind, aufs Dach gehoben und aneinandergereiht werden. „Das ist ein tolles Beispiel für eine Nachverdichtung in einer gefragten Großstadtlage“, sagt Joanna Fisher, Chefin des Center Management bei der ECE.

Das Hotelkonzept soll schon bald in Serie gehen. Zehn weitere Projekte sind bereits in der Pipeline. Nikolai Jäger, Gründer von MQ Real Estate, ist sich sicher, dass das Hotel trotz der großen Konkurrenz rentabel sein wird. Denn die Gäste- und Übernachtungszahlen stiegen seit Jahren kontinuierlich.

Die durch die Air-Berlin-Pleite ausgelöste Abwärtskonjunktur schreckt ihn nicht ab. Gegenüber der Morgenpost sagt er: „Wir gehen von einer weiteren positiven Entwicklung auf dem Tourismusmarkt aus.“ Natürlich finde auch ein Verdrängungswettbewerb an gewissen Standorten statt. „Insgesamt sind wir aber optimistisch, dass der Markt auch weitere Hotelneubauten sehr gut aufnehmen wird.“

Berlin sei eben für viele Menschen auf der Welt ein Sehnsuchtsort sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer der Tourismusorganisation „VisitBerlin“. Leugnen kann er aber nicht, dass sich die Insolvenz von Air Berlin und die Flughafensituation negativ auf den Tourismus ausgewirkt haben. Nach Jahren des starken Wachstums nahmen die Übernachtungen 2017 nur noch um 0,3 Prozent leicht zu und stiegen auf 31,15 Millionen. Im November und Dezember waren die Gästezahlen sogar mit minus 4,1 beziehungsweise 4,6 Prozent rückläufig.

Quelle: www.morgenpost.de

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