Bilanz Accor wächst im ersten Halbjahr 2025

Weiter auf Wachstumskurs: Accor hat seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2025 bekanntgegeben.
Weiter auf Wachstumskurs: Accor hat seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2025 bekanntgegeben. © JeanLuc Ichard - stock.adobe.com

Positive Kennzahlen und 117 neue Hotels: Der französische Hotelkonzern baut sein internationales Portfolio weiter aus und bestätigt seine Jahresziele.

Die Accor-Gruppe meldet ein solides erstes Halbjahr 2025. Der Umsatz stieg nach Unternehmensangaben auf 2,745 Milliarden Euro – ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Im ersten Halbjahr 2025 verzeichnete die Gruppe trotz eines komplexen geopolitischen Umfelds und der Auswirkungen der Wechselkurse erneut eine starke Dynamik“, sagt Sébastien Bazin, Chairman und CEO von Accor.

Das Wachstum verteilt sich dabei unterschiedlich auf die Segmente: Während der Bereich Premium, Midscale und Economy nahezu stagnierte (+0,1 %), verzeichnete das Segment Luxury & Lifestyle einen Zuwachs von 5,6 Prozent.

Der RevPAR (Revenue per Available Room) legte im selben Zeitraum um 4,6 Prozent zu. Das wiederkehrende EBITDA wuchs um 9,4 Prozent auf 552 Millionen Euro, bei konstanten Wechselkursen um 13,4 Prozent. Die Integration von Rikas (März 2024) sowie neue Standorte der Paris Society im Bereich „Hotel Assets & Other“ sorgten zusätzlich für einen positiven Effekt von 36 Millionen Euro, so Accor. Währungsschwankungen in Höhe von 21 Millionen Euro belasteten hingegen die Bilanz.

„Diese solide Leistung bestätigt die Qualität unseres Markenportfolios und die Relevanz unserer geografischen Diversifikation“, so Bazin. Trotz eines komplexen geopolitischen Umfelds halte das Unternehmen an seinen Wachstumszielen für RevPAR, Netzwerk und EBITDA fest.

Starke Pipeline

Im ersten Halbjahr 2025 eröffnete Accor 117 Hotels mit insgesamt über 15.000 Zimmern. Das entspricht einem Netto-Einheitenwachstum von 1,9 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate. Ende Juni verfügte die Gruppe über ein Portfolio von 5.740 Hotels mit rund 855.000 Zimmern sowie eine Pipeline von mehr als 241.000 Zimmern in 1.432 Projekten. red/sar