Der französische Hotelkonzern hat nach eigenen Angaben die Jahresprognose für 2023 übertroffen. Auch 2024 erwartet das Unternehmen eine positive Entwicklung.
Accor hat im 2023 ein Rekordergebnis erzielt, wobei das Ebitda zum ersten Mal die Marke von einer Milliarde Euro überschritten hat. Angetrieben von einer soliden Nachfrage konnte das Unternehmen damit die ursprünglichen Prognosen für das vergangene Jahr erfüllen oder übertreffen. Die Gruppe verzeichnete einen Umsatz von rund 5,056 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 18 Prozent auf vergleichbarer Basis (LFL) im Vergleich zu 2022 entspricht. Das Wachstum setzt sich aus einem Anstieg von 17 Prozent für den Bereich Premium, Midscale und Economy und 22 Prozent für den Bereich Luxury & Lifestyle zusammen.
"Im vergangenen Jahr erzielte die Gruppe in allen Segmenten und Regionen ein Wachstum", sagt Sébastien Bazin, Chairman und Accor-CEO. Dies unterstreiche die Stärke des Asset-Light-Modells und die Effizienz der Organisation, basierend auf den Geschäftsbereichen Premium, Midscale, Economy sowie Luxus und Lifestyle.
In deutschen Hotelmarkt, wo Accor im Geschäftsbereich Premium, Midscale und Economy (PM&E) 14 Prozent des Zimmerumsatzes der Europa-Nordafrika-Region (ENA) erwirtschaftet, hat sich der RevPAR im vierten Quartal 2023 – im Vergleich zu den Vorquartalen – zuletzt weiter verbessert, vor allem dank der Weihnachtsmärkte. Dennoch bestehe hier bei den Belegungsraten noch großes Aufwärtspotenzial, heißt es in der Bilanz, da diese immer noch deutlich hinter dem Vorkrisenniveau zurückbleiben.
Accor erwartet weiteres Wachstum
Trotz der nach wie vor komplexen geopolitischen Lage zeigt sich Accor zuversichtlich für das neue Jahr. Die bevorstehenden Großereignisse wie die Olympischen Spiele in Paris oder die Fußball Europameisterschaft in Deutschland dürften das Wachstum weiter vorantreiben, so Bazin.
2023 eröffnete Accor 291 Hotels mit 41.000 Zimmern, was einem Nettowachstum von 2,4 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten entspricht. Ende Dezember 2023 verfügte die Gruppe über ein Hotelportfolio von 821.518 Zimmern (5.584 Hotels) und eine Pipeline von 225.000 Zimmern (1.315 Hotels). red/sar