Die Gruppe der Allgäu Tophotels fordert von der Bayerischen Staatsregierung ein klares Zeichen, dass eine Öffnung der Beherbergungsbetriebe bei einer Inzidenz unter 100 möglich ist - und geimpfte, genesene und geteste Gäste anreisen dürfen. „Wir wollen am 19. Mai parallel zu den Betrieben in Österreich öffnen“, sagt Dr. Anna-Maria Fäßler, Chefin der Sonnenalp und Beiratsvorsitzende der Allgäu Tophotels.
Die 80 familiengeführten Allgäu Tophotels und Allgäu Hotels haben rund 5.000 Mitarbeiter. Täglich werden es laut den Aussagen der Hoteliers schon jetzt spürbar weniger, da es die Menschen nicht mehr aushalten würden, zuhause zu sitzen ohne Perspektive. "Sie lieben ihren Beruf und wollen wieder anpacken. Hinzu kommen erhebliche Einkommensrückgänge durch das Kurzarbeitergeld – ohne Zulagen und ohne Trinkgeld."
Mit der Öffnung der Hotels in der direkten Nachbarschaft in Österreich gebe es kein Halten mehr. "Die freien Stellen liegen vor der Haustüre. Damit geht es an die Seele der Hotels und die Basis für den Restart."
Und weiter: "In der aktuellen zwölften Infektionsschutzverordnung ist keine Perspektive für die Beherbergung enthalten. Der einzige Ausblick ist die Öffnung der Außengastronomie bei einer Inzidenz unter 50 nach 14 Tagen bei sinkender Tendenz. Dies ist nicht haltbar. Es ist ein neuer Ansatz erforderlich, wie er auch für andere Branchen, wie etwa den Handel, bereits gefunden wurde."
"Jetzt ein klares Zeichen für die Zukunft der Branche setzen!"
Die Gruppe der Allgäu Tophotels fordert daher von der Bayerischen Staatsregierung ein klares Zeichen, dass eine Öffnung der Beherbergungsbetriebe bei einer Inzidenz unter 100 möglich ist und geimpfte, genesene und geteste Gäste anreisen dürfen.
Dafür zitieren sie eine Studie des RKI, welche besagt, dass die Hotels keine Treiber der Infektionen sind: "Von allen Seiten wird bestätigt, dass es in der Branche verlässliche Schutz- und Hygienekonzepte gibt. Diese können durch Tests ergänzt werden und ermöglichen einen sicheren Restart für die Branche und gesicherte Begegnungen von Menschen. Die hohe Gesundheitskompetenz vieler Hotels sowie das Gefühl der Geborgenheit haben zusätzlich sehr positive Auswirkungen auf die physische und psychische Verfassung der Gäste."
"Unter 100 geht nur gemeinsam im Allgäu!"

„Wir wollen am 19. Mai parallel zu den Betrieben in Österreich öffnen“, fordert Dr. Anna-Maria Fäßler, die Chefin der Sonnenalp und Beiratsvorsitzende der Allgäu Tophotels. "Dafür müssen wir nach der aktuellen Gesetzeslage unter 100 im Allgäu kommen. Das geht nur in einer großen Gemeinschaftsaktion aller Beteiligten. Das Impfen geht in Schritten vorwärts, parallel muss konsequent getestet werden, um eine Trendwende herbei zu führen."
Die Allgäu Tophotels wenden sich daher auch an die lokalen Politiker, Institutionen, Verbände und Unternehmen, um Unterstützung bei diesem existentiellen Ziel.
Kampagne der Auszubildenden: #WasWürdenSieAnMeinerStelleTun?
Auch die Auszubildenden der Allgäu Tophotels wollen nicht mehr nur abwarten und haben ihre Anliegen für die Zukunft und weit darüber hinaus formuliert. In sehr persönlichen kurzen Statements wenden sich die jungen Menschen in einem emotionalen Video an die Politik: „Was würden Sie an meiner Stelle tun?“, lautet die Frage. Den Link zur Kampagnenseite finden Sie hier.