Freitagsgespräch des FSCI Deutschland-Österreich "Wir müssen das Thema Luftreinigung zügig in die Praxis umsetzen"

Luftreinigung
Bei der jüngsten Freitagsrunde des FCSI Deutschland-Österreich standen Luftreinigungssysteme im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Mitgliedern, Förderpartnern und Gästen. © Adobe Stock/noppadon

Wie können effiziente Lüftungssysteme die schnelle und sichere Wiedereröffnung der Hotellerie und Gastronomie ermöglichen? Dieser Frage ging der FCSI Deutschland-Österreich in seinem jüngsten Freitagsgespräch nach.  
Beim jüngsten Freitagsgespräch des FCSI Deutschland-Österreich beschäftigte sich die Expertenrunde des Planer- und Fachberater-Verbands mit dem Thema Luftreinheit. Hotelier und Gastronom Arnold Nölly, seit Anfang 2020 Geschäftsführer des Viersternehotels Hasen in Herrenberg, berichtete als Gast von seinen positiven Erfahrungen mit Geräten, die eine zu 99,9 Prozent virenfreie Raumluft erzeugen. "Wir können überhaupt nicht nachvollziehen, warum weder Politiker noch Verbände die guten Ergebnisse technischer Lösungen wie Ionisation, UVC oder Ozonierung für die Pandemiebekämpfung in Betracht ziehen", sagte der Unternehmer.

Zusammenarbeit der Verbände gefordert

Die Fachplaner des FCSI und Vertreter der Hersteller von Ionisierungs- und UVC-Geräten wie Halton, InoxAir oder ProActive Air bestätigten im Freitagsgespräch die Erfahrung, dass die Entscheider in Politik und Behörden der vielfach bewährten Technik zurückhaltend gegenüberstehen. Auch deshalb, weil die Forschung sich rasant weiterentwickelt. "Wir müssen das Thema Luftreinigung auf Basis der vorhandenen Normen endlich zügig in die Praxis übersetzen, sodass wir sagen können: Es funktioniert", forderte FSCI-Präsident Frank Wagner.

Die Freitagsgespräche des FCSI Deutschland-Österreich finden jeden Freitag um 9 Uhr im virtuellen Raum statt. © FCSI Deutschland-Österreich

Er regte an, dass sich die Mitglieder des FCSI baldmöglichst mit anderen Verbänden zusammentun, um die notwendigen Prozesse zu beschleunigen. "Die deutsche Gründlichkeit in allen Ehren, aber jetzt sollten wir gemeinsam nach einer Abkürzung suchen, um die rasche Wiedereröffnung von Hotellerie und Gastronomie zu ermöglichen."