Das Bündnis #WirFürDigitalisierung fordert ein verbindliches Gebot zur Nutzung digitaler Registrierungslösungen. Daher haben die Verantwortlichen diverser Digital-Anbieter am Donnerstag, 4. Februar, einen Aktionstag organisiert.
"In den Verordnungen der Länder zur Registrierungspflicht sollte ein Gebot zur Nutzung von sicheren digitalen Lösungen aufgenommen werden. Die Verwendung von Stift und Zettel kann nicht der Standard bleiben und sollte nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen", so die Verantwortlichen der Unternehmen 2FDZ, Railslove, Darfichrein, Digital Waiter, Gastident, Snapweb24, E-guest, Hygiene-Ranger, Smartmeeting, 9 Elements und vom Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit.
Erprobte, sichere und digitale Lösungen seien am Markt verfügbar. "Das Bündnis #WirFürDigitalisierung bedient die bestehenden Schnittstellen der Gesundheitsbehörden, um die Kontaktnachverfolgung möglichst effizient zu gestalten und möchte diese Integration weiter vorantreiben und noch kompatibler werden." Die existierenden Marktlösungen zur Kontaktdatenerfassung seien die ideale Ergänzung der Corona-Warn-App. Beide Wege seien parallel notwendig, um die Pandemie sinnvoll zu bekämpfen. Die Corona-Warn-App solle daher keine eigene Funktion für die Kontaktdatenerfassung erhalten. "Dies würde die Werte der CWA in Frage stellen und deren Akzeptanz weiter gefährden."
Digitaler Aktionstag unter dem Motto "Zurück zur Normalität"
Das Bündnis hat daher einen Aktionstag am Donnerstag, 4. Februar, ab 16 Uhr ins Leben gerufen, der sich um den optimalen Übergang zur Wiederbelebung des öffentlichen Lebens mit den derzeit verfügbaren digitalen Lösungen drehen soll. Was ist derzeit möglich? Was macht Sinn? Was macht keinen Sinn? Wir stimmen uns auf ein Post-Corona-Zeitalter ein, aber wie wird das genau aussehen? Was wird bleiben und was wird gehen? Via Zoom werden mehrere Talks stattfinden; im Anschluss daran auch eine Diskussionsrunde. Themen sind unter anderem: Verordnungen anpassen, Gesundheitsämter integrieren, Markt bewahren.