Vorausbuchungen für Sommersaison gehen zurück Aber steigende Reisenachfrage ab Pfingsten

Travel Data + Analytics meldet eine steigende Reisenachfrage ab Pfingsten. Griechenland gehört dabei zu den beliebtesten Reisezielen. © Pixabay/Michelle Maria
Eine neue Auswertung von Travel Data + Analytics zeigt, dass die Vorausbuchungen für die Osterferien Ende März/Anfang April sehr zurückhaltend waren. Erst für die Zeit ab Pfingsten steigt die Nachfrage in Reisebüros und bei klassischen Online-Reiseportalen. Zwei Länder stehen dabei ganz oben auf der Beliebtheitsskala.
Die Corona-Krise hat die deutsche Reisebranche weiter fest im Griff. Das Geschäft mit Pauschalreisen im Winter ist wegen der Lockdowns in vielen Ländern praktisch verloren. Der Umsatz mit Vorausbuchungen für die diesjährige Sommersaison lag Ende Dezember zusammengerechnet um 68 Prozent unter dem noch von der Corona-Pandemie unbeeinflussten Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Mit Buchungen für die Osterferien Ende März/Anfang April hielten sich die Menschen den Angaben zufolge zurück. Nur wenige glaubten im Dezember, dass Reisen zu diesem Zeitpunkt wieder möglich sein werden, erklärte das Analysehaus. Erst für die Zeit ab Pfingsten steigt die Nachfrage in Reisebüros und bei klassischen Online-Reiseportalen. Gebucht wurden vor allem Sommerurlaube in der Ferienzeit Juli und August 2021. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala standen Griechenland und die Kanaren.
Werden die bis Ende Dezember 2019 gebuchten Sommerreisen berücksichtigt, die im Laufe des vergangenen Jahres coronabedingt abgesagt werden mussten, weist das aktuelle Geschäft ein Umsatzplus von 25 Prozent aus. Umbuchungen aus dem Vorjahr sind dabei enthalten.
Der Umsatz für die laufende Wintersaison von November bis April brach einschließlich der Stornierungen um 86 Prozent ein. Das Minus werde sich in den kommenden Monaten weiter vergrößern, da Urlaubsreisen während des Lockdowns kaum stattfinden, erläuterte das Analysehaus. (dpa)