Das Unternehmen Airbnb will an die Börse. Obwohl man noch vor einigen Wochen zahlreiche Mitarbeiter entlassen hatte und die Coronakrise auch zahlenmäßig negative Auswirkungen auf das Unternehmen hat.
Wie unter anderem die "FAZ" berichtet, will Airbnb trotz negativer Auswirkungen der Corona-Pandemie an die Börse. Demnach habe die Firma mit Sitz in San Francisco am Montag nach Handelsschluss an der Wall Street seine Emissionsanmeldung bei der Börsenaufsicht SEC offengelegt. Dabei wurden auch die jüngsten Zahlen eröffnet. Demnach sank der Umsatz von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Drittel auf 2,52 Milliarden Dollar. Mit 697 Millionen Dollar fiel der Nettoverlust wie die FAZ berichtet mehr als doppelt so hoch aus wie in denselben Monaten des Vorjahres (minus 323 Millionen Dollar).
Der Börsengang wird für Dezember erwartet. Laut FAZ will das Unternehmen Insiderberichten zufolge drei Milliarden Dollar einsammeln und hofft auf eine Unternehmensbewertung von mehr als 30 Milliarden Dollar. Airbnb hat sich im Zuge der Krise bereits von der Untervermietung von Privatwohnungen in Großstädten auf Ferienwohnungen verlegt.