»Urlaub wie im Märchen« verspricht das Hotel Landhaus Wachtelhof in Rotenburg an der Wümme – der anonyme Tester schaute sich das privat geführte Fünf-Sterne-Superior-Hotel genauer an.
DI. 10/04, 12:20 - Telefonische Reservierung
Darauf war ich nicht gefasst: An meinem Wunschtermin treffen sich die Liebhaber einer exklusiven Automobilmarke im Landhaus Wachtelhof und besetzen das ganze Hotel. Das ganze Hotel? Nein. Wie der Rückruf der netten Frau V. am Tag nach meiner Anfrage ergibt, ist doch noch ein Plätzchen für mich frei – wahlweise in einem Deluxezimmer zu 248 Euro pro Nacht oder in einer Suite, deren Preis ich leider nicht erfahre (Einzelzimmer in anderen Kategorien sind schon für 138 bzw. 157 € am Wochenende zu haben); Frühstück und die Nutzung der »Wachtelhof-Therme« sind im Preis inbegriffen. Und: Nein, ich werde auf gar keinen Fall als Gast zweiter Klasse behandelt werden, weist Frau V. meine Bedenken bestürzt von sich. Die Automobil-Liebhaber seien viel unterwegs, ansonsten meist für sich und außerdem nette Menschen. Also buche ich und erhalte von Frau V. wie gewünscht eine schriftliche Reservierungsbestätigung mit Hausprospekt und Spa-Broschüre. Das edle Papier der Bestätigung und die Tatsache, dass gleich beide Direktoren sie handschriftlich unterzeichnet haben, hat ebenfalls Stil. Besonders der letzte Satz (»Uns ist es eine Freude, für Tage reich an Entspannung und beglückenden Erlebnissen zu sorgen.«) klingt überaus vielversprechend.
Wertung: sehr gut
Internetauftritt/Online-Buchung
Schlecht zu lesen und überfrachtet kommt die Website des Wachtelhofs daher. Überschriften mit zahllosen Unterpunkten ermüden schnell und lassen den Leser die Übersicht genauso wie die Lust am Weiterstöbern verlieren. Vieles wird doppelt und dreifach gelistet, allein den Download von Haus- und Spa-Prospekt finde ich an acht Stellen. Eines kann man dieser Website jedoch nicht nachsagen – dass irgendetwas, was auch nur im Entferntesten mit dem Hotel zu tun hat, auf ihr nicht erwähnt wäre.
Wertung: befriedigend
Lage/Anreise
Rotenburg an der Wümme liegt zwar nur 20 Minuten von Bremen und eine knappe Stunde von Hamburg entfernt, ist aber trotzdem ein bisschen ab vom Schuss. Ein Vorteil, findet Barkeeper B., denn so bleiben die Gäste im Haus und fühlen sich kaum gemüßigt, Sightseeing zu betreiben. Dabei ist Rotenburg ein hübsches Städtchen mit vielen Backstein- und Fachwerkbauten, und vom Hotel aus lassen sich schöne Spaziergänge durch die Auenlandschaft der Wümme unternehmen. An diese grenzt das parkähnlich angelegte Grundstück des Wachtelhofs, was Ruhe und erholsamen Schlaf garantiert.
Wo sind der Wagenmeister, der Portier und die Pagen, die bei der Fünf-Sterne-Superior-Klassifizierung des Hotels eigentlich Parade stehen müssten? Der Wachtelhof hat keine. Aber er hat mit Heiko Kehrstephan einen rührigen, unkomplizierten und jungen(-haften) Direktor, für den es selbstverständlich ist, einen Gast eigenhändig vom Bahnhof abzuholen. Und so treibt es ihm ein Runzeln auf die Stirn, als ich auf der kurzen Fahrt anmerke, am Vorabend habe man mir telefonisch keine Abholung zusagen können und sich diesbezüglich auch nicht mehr gemeldet. Das passt nicht ins Konzept des Wachtelhofs, den Gast zu verwöhnen und ihm jeden Wunsch erfüllen zu wollen. Doch gleich ist die Stirn wieder glatt und der Direktor präsentiert mir strahlend sein Kleinod. Mit dem tiefgezogenen, dunklen Dach und den beiden Türmchen hat das Hotel ein ebenso eigenwilliges wie unverwechselbares Äußeres und ist einem Dornröschenschloss nicht unähnlich. Vor dem frühlingshaft geschmückten Eingang lässt mich der Direktor aussteigen und bittet mich zur Rezeption, während er noch parkt und sich um mein Gepäck zu kümmern verspricht.
Wertung: ausgezeichnet
SA. 04/05, 12:05 - Check-in
»Herzlich willkommen!« Frau H. lächelt mir von der Rezeption aus entgegen und reicht mir zur Begrüßung die Hand über den Tresen. Auf Letzterem liegen bereits ein Meldeformular, in das ich lediglich noch mein Geburtsdatum eintragen kann, sowie ein Terminplan mit der von mir vorab gebuchten Spa-Behandlung. Die Mitarbeiterin erkundigt sich freundlich nach meiner Anreise und bietet mir dann, einer von der Seniorchefin zum Start des Hotels eingeführten Tradition folgend, einen Eierlikör als Willkommensdrink an. Eierlikör? Ja, denn dieser wurde ursprünglich aus Wachteleiern gemacht. Während Hoteldirektor Kehrstephan mein Gepäck aufs Zimmer bringt (!), informiert mich Frau H. im Laufe einer kleinen Hausführung über alles Wissenswerte und Notwendige. Der Rundgang endet in meinem Zimmer, wo sich Frau H. verabschiedet und mir ans Herz legt, mich mit jedem nur möglichen Anliegen gerne an die Rezeption zu wenden. Ich werde sie beim Wort nehmen.
Wertung: sehr gut
Zimmer 117
Der Begriff »Landhausstil« ist dehnbar und umfasst alles, was mit viel Holz daherkommt und eine gewisse Behaglichkeit transportiert. Meistens sind auch Messing, Stofflampenschirme und Blumenmuster mit im Spiel. Und Grünpflanzen oder Kunstblumenarrangements. Alles Genannte trifft auf den Wachtelhof im Allgemeinen und auf mein Zimmer im Besonderen zu. Trotz seiner komfortablen Größe wirkt es auch bei eingeschaltetem Licht eher dunkel, was durch die Lage (Nordwesten) und die im Verhältnis eher kleinen Fensterflächen bedingt ist. Und auch dadurch, dass das Zimmer in einen müden Altrosé-Ton getaucht scheint, der an der Wand hinter dem Bett sogar noch in einer dunkleren Nuance aufgetragen wurde. Der Teppichboden: roséfarben mit aufgedruckten Wachteln. Die Polstermöbel: rosé-geblümt. Die Tagesdecke: rosé-gestreift. Und die Vorhänge: rosé-gepunktet. Obwohl alles sehr gepflegt wirkt – bei der Inspektion fallen lediglich ein paar unabänderliche Flecken im Teppichboden und leider auch ein durchaus abänderlicher auf der Matratze auf –, trägt das Ambiente dieses Raumes den Stempel seiner Entstehungszeit (1990). Durch die Anordnung der Möbel – immer an der Wand lang – wurde viel Platz verschenkt. Die massive Pinienholz-Schrankfront mitten im Zimmer trägt ein Übriges zur etwas gedrückten Atmosphäre bei, der die schwachen Energiesparleuchten in den stoffbeschirmten Lampen keine Abhilfe zu schaffen vermögen. All das führt dazu, dass ich mich in diesem Zimmer tagsüber ungern aufhalte; das wäre in ähnlich gestalteten Zimmern mit mehr Lichteinfall möglicherweise anders.
In den zwei Schränken fristen zehn etwas abgenutzte Holzbügel ein kärgliches Dasein, dafür ist der Safe groß und fasst viele Juwelen oder auch einen Laptop. Schuhputzschwämmchen, Schuhlöffel und Nähzeug werden hier bereit gehalten, außerdem Wäschebeutel und -preisliste, ein Zusatzkissen sowie eine Wolldecke. Im Schrank müssen auch Mäntel verstaut werden, denn seltsamerweise gibt es im Zimmer trotz reichlich vorhandenem Platz keine Garderobe. Der Raum zwischen Minibar und Oberschrank gibt das Maß vor für den Flachbildschirm-Fernseher, der dadurch im Verhältnis zur Größe des Zimmers fast zu klein ausfällt. Die breite Kofferbank steht praktischerweise gleich neben dem Schrank. Am Schreibtisch gibt es lediglich eine freie Steckdose. WLAN ist kostenlos und leicht zugänglich. Unübersehbar sind die großen Kataloge der Kreuzfahrtschiffe MS Europa, mit denen das Hotel eine Kooperation hat. Die Schreibmappe ist moderat bestückt; wer will, kann hübsche Hotelpostkarten verschicken. Allerdings fehlt der Stift dazu. Eine zweisprachige Gästeinformation gibt einen Überblick über alles Wichtige; auf einem Lesezeichen, welches in der TV-Zeitschrift den aktuellen Tag markiert, sind alle Sender aufgeführt.
Roomservice- und Frühstückskarten sucht man vergebens – der Gast kann sich sein Zimmerfrühstück individuell zusammenstellen beziehungsweise sich Speise- und Weinkarte aufs Zimmer bringen lassen. Die Minibar ist ordentlich bestückt zu akzeptablen Preisen (Cola 2,90 €, Bier 3,30 €); bei der Auswahl der Weine (zwei Weiß- und zwei Rotweine) hat man Sorgfalt walten lassen und offeriert zudem halbe Flaschen. Und: Der Gast kann jedes Getränk aus dem passenden Glas trinken, selbst zwei Bordeaux-Gläser und ein Cognacschwenker sind vorhanden. Das findet man selten. Schade, dass gerade die Bordeaux-Ggläser nicht perfekt poliert sind. Sehr lecker schmecken die Cashewnüsse, die im Glas mit Hausetikett dargeboten werden, allerdings auch mit 8,50 Euro für 100 Gramm zu Buche schlagen. Was dem Standard des Hauses entspräche, aber fehlt, sind eine Kaffeemaschine und ein Heißwasserbereiter für Tee. Auf dem Couchtisch steht ein Willkommensgruß: eine Flasche Mineralwasser mit zwei Gläsern, drei rote Äpfel, attraktiv auf einem grünen Blatt arrangiert, und fünf Pralinen. Ein Kärtchen, von Direktor Kehrstephan unterzeichnet, heißt mich »Herzlich Willkommen Zuhause« – einmal abgesehen von den beiden falschen Großschreibungen ist diese Begrüßung perfekt.
Wertung: gut
Bad
Mit seinen hellgrauen Carrara-Marmorfliesen, separater Dusche und Badewanne sowie einem breiten Waschtisch bietet das Bad guten Komfort. Die Toilette ist im Raum integriert. Zwar zeigt sich das Bad ausreichend hell beleuchtet, doch sind die Downlights so platziert, dass das Gesicht im Spiegel stets im Schatten oder Halbschatten liegt. Ein beleuchteter Rasierspiegel schafft hier Abhilfe. Positiv: Es gibt feuchtes Toilettenpapier in Portionspa-ckungen, Badesalz in einer hübschen Dose, einen stoffbezogenen Hocker und eine praktisch konstruierte Badetasche für den Besuch im Spa. Zwei Bademäntel in durchschnittlicher Qualität hängen auf Bügeln bereit; sie haben, wie die Badeschuhe auch, Einheitsgröße. Während der Gast in der Deluxe-Kategorie mit Produkten der Marke Clarins verwöhnt wird, könnten die Handtücher ruhig flauschiger und die Duschtücher größer sein. Das Bad zeigt sich sehr sauber, nur am Stöpsel des Waschbeckens hängen einige Haare. Und mit dem Gläserpolieren hat es das Housekeeping anscheinend nicht so – auch die Zahnputzgläser weisen Schlieren auf. In puncto Umweltschutz fällt auf, dass auf Hinweise zum sparsamen Gebrauch von Handtüchern verzichtet wird und die Toilette keine Spülstoppfunktion aufweist.
Wertung: gut
Front Office 1
Ich teile der Rezeptionistin mit, dass ich meinen Kulturbeutel zuhause vergessen habe und bitte um Hilfe. Nach einem kurzen Moment der Ratlosigkeit erkundigt sich die Mitarbeiterin, was ich neben den im Zimmer vorhandenen Guest Amenities (Duschgel, Shampoo, Bodylotion) benötige und lässt mir über die Hausdame ein Zahnputzset und aus dem Spa einige Pröbchen zur Reinigung und Pflege des Gesichts aufs Zimmer bringen. Eine Kollegin fährt zum Drogeriemarkt und besorgt mir ein Deodorant. So komme ich gut über die Runden.
Spa
Das Tageslicht, das durch das Glaspyramidendach auf den sogenannten Lagunenpool fällt, offenbart schonungslos, was die schummrige Thermenbeleuchtung am Abend vielleicht noch zu verstecken mag: Der Bodenbelag rund um den Pool ist kalkfleckig, die Überlaufrinne weist Rost auf und auf dem Boden des Schwimmbeckens sind mehrere größere, dunkle Flecken (Rost? Oder Schlimmeres?) sichtbar. Da ist Handlungsbedarf geboten. Hier und in den Duschen der Umkleiden, wo Duschköpfe und Armaturen in die Jahre gekommen sind, zeigt sich, dass der Schwimmbadbereich aus der Entstehungszeit des Hotels vor mehr als 20 Jahren stammt. Auch die Gestaltung mit bronzenem Reiher, Wasserfall und jeder Menge Kunstpflanzen lässt diesen Schluss zu.
Da wirkt die vor rund zehn Jahren angebaute Therme mit ihren Saunen und dem Behandlungsbereich jünger, attraktiver und bestens gepflegt dazu. Hier lässt es sich gut saunieren und relaxen. Es gibt kostenlos Wasser, Tee und Obst; im Spa-Bistro ist schon ab sieben Uhr ein Fitnessfrühstück erhältlich. Im Laufe des Tages kann man hier im Bademantel Kleinigkeiten zu sich nehmen. Im Sommer dürfte sich durch die Nutzung der zauberhaften Liegewiese die im Winter wohl gelegentlich gereizte »Liegenlage« drinnen entspannen. Gar nicht schön finde ich allerdings die Tatsache, dass die Tür der Therme zur Liegewiese von einem Standaschenbecher offengehalten wird, dessen Inhalt den ganzen Tag über nicht geleert wird. Schlimmer noch: Ein nicht richtig ausgedrückter Zigarettenstummel »beduftet« an einem Nachmittag den gesamten Saunabereich. Der überwiegende Eindruck ist jedoch sehr positiv.
Wertung: gut
SA. 14:15 und SO. 14:00 - Spa-Treatment
Die in der »Wachtelhof-Therme« offerierten Körperbehandlungen werden – so sie nicht zum kosmetischen Behandlungsspektrum gehören – von einem externen Physiotherapeutenteam durchgeführt. Ich habe vorab eine einstündige Behandlung (80 €) mit dem verheißungsvollen Namen »Balsam für die Seele« gebucht und bin sehr zufrieden. Die Kombination aus Fußreflexzonen- und Ganzkörpermassage wird höchst fachfraulich von einer höchst sympathischen Therapeutin durchgeführt. Um auch noch das hauseigene Angebot zu prüfen, erkundige ich mich am Anreisetag nach einer Pediküre (45 €), was erfreulicherweise kurzfristig möglich ist. Auch die Kosmetikerin Frau N. versteht sich auf ihr Handwerk, arbeitet zügig und gewissenhaft – vorschriftsmäßig mit Mundschutz und Gummihandschuhen –, und plaudert nebenbei mit mir. Ein wenig mehr Empathie würde ich mir von Frau K. wünschen, die den Posten der Spa-Empfangsdame innehat. Zwar ist die junge Frau höflich und agiert professionell, doch das Herzliche, Sympathische, das Quäntchen mehr an Gastansprache, das in diesem Hotel ansonsten Standard ist, vermisse ich bei ihr. Weder erkundigt sie sich nach meinem Wohlbefinden, als ich von der Massage komme, noch wünscht sie mir einen schönen Abend, als ich den Thermenbereich verlasse. Und als ich nach zusätzlichen Pröbchen frage – wegen meines Kulturbeuteldilemmas – liegt in ihrem Blick zunächst eine unmissverständliche Missbilligung meines Anliegens in Richtung »Du-bist-bestimmt-jemand-der-alle-Fläschchen-im-Bad-einsackt-und-mit-nach-Hause-nimmt«, bevor sie meine Bitte erfüllt.
Wertung: sehr gut
Message-Transfer
Eine telefonisch übermittelte Nachricht wird von der Rezeption unverzüglich an mich weitergeleitet – noch während ich auf dem Kosmetikbehandlungsstuhl sitze.
Wertung: sehr gut
Turndownservice
Was gehört zu einem guten Abdeckservice? Zunächst einmal das Abdecken des Bettes, richtig. Das ist bei meinem Bett, welches mit einer schweren und unhandlichen Tagesdecke beladen ist, unabdingbar. Wobei sich die Frage stellt: Wohin mit dem Ding? Im Wachtelhof scheinen die Vorgaben nicht einheitlich zu sein. Am ersten Abend wird die Decke zusammengefaltet auf die Schuhablage unter der Kofferbank gelegt und die Kissen auf einem der Sessel gestapelt. Am zweiten Abend liegen Decke und Kissen aufeinander an einer Wand auf dem Boden. Beides keine optimale Lösung. Überhaupt wird der Turndownservice sehr halbherzig durchgeführt. Es gibt ein Betthupferl und ein Kärtchen, das auf den Schuhputzservice hinweist. Die Papierkörbe sind geleert, die Wasserflasche ist erneuert und die benutzten Handtücher wurden entfernt. Jedoch wurden weder diese noch die verbrauchte Bodylotion am ersten Abend ersetzt. Auch wurden die Vorhänge nicht zugezogen, das benutzte Glas nicht gespült und das auf der Tagesdecke gelegene Kleidungsstück nicht zusammengelegt.
Wertung: mangelhaft
20:00 - Restaurant »L’Auberge«
Weder Restaurantleiter L. noch Barchef B. tragen an ihrem dunklen Anzug ein Namensschild; die Namen schaue ich später auf der Homepage des Hauses nach. Lediglich Frau B., die gepflegt in Hose, Bluse und Bistroschürze auftritt, hat ihres angesteckt. Das ist aber auch das Einzige, was ich an den beiden Herren auszusetzen habe, denn ansonsten werde ich von ihnen und Frau B. aufmerksam, kompetent, locker und überaus zuvorkommend betreut. Was den Abend für einen Einzelgast wie mich besonders aufwertet. Obwohl viel zu tun ist – auch die Automobil-Liebhaber sind beim Essen – gibt man mir das angenehme Gefühl, dass man ein besonderes Auge auf mich und mein Wohlergehen hat – in Verbindung mit einem guten Abendessen und ausgewählten Getränken in leicht aus der Zeit gefallenem Landhausambiente und zu Piano-Live-Musik die Garantie für einen zufriedenen Gast.
Restaurantleiter L. begrüßt mich, bringt mich zum Tisch und berät mich bei der Aperitifauswahl. Der »Lillet Vive«, den er mir empfiehlt, schafft es auf Anhieb in meine Hitliste der besten Pre-Dinner-Drinks. Bei meiner Wasserbestellung verzichtet Herr L. allerdings darauf, mir die nahezu 30 Wasser aus aller Welt vorzustellen, die die Getränkekarte listet. Ich will aber auch weder ein Wasser von den Fidji-Inseln noch eines aus den USA für 69 Euro – überhaupt erscheint es mir fragwürdig, wenn man einerseits die Regionalität der angebotenen Produkte anpreist und andererseits über Tausende von Kilometern Wasser transportiert.
Frau B. weiß jede Frage zur Speisekarte zu beantworten; da sind immerhin Begriffe in Verwendung, die in dieser Kombination und Schreibweise nicht einmal das Internet kennt (»Molèfumet« – Sie können ja selbst einmal forschen). In seinem Speisenangebot legt Küchenchef Daniel Rundholz Wert auf den regionalen Bezug der Produkte und setzt bei ihrer Zubereitung französische Akzente. Ich darf kreuz und quer aus dem »pARTus-Menü« (nur Zutaten, deren Herkunft sich lückenlos bis zu ihrem Erzeuger zurückverfolgen lässt), dem Gourmetmenü und den A-lacarte-Speisen kombinieren. Vorab kommt eine kleine Brotauswahl mit zu weichen Butterbällchen, einem guten Olivenöl und einer leichten Kräutercreme. Meinen Gaumen soll eine Sülze vom Tafelspitz mit Lauchschmand kitzeln, was sie aber nicht tut – ich finde sie eher fad.
Herr L. berät mich bezüglich der Weine und kann dabei aus einer fulminanten Weinkarte mit über 300 Positionen schöpfen. Ich bleibe bei den offenen, die in der 0,2-Liter-Karaffe angeboten werden und zwischen neun und zwölf Euro kosten. Von der Haus-Cuvée aus Riesling und Silvaner, Spätlese trocken, 2011, ist der Restaurantleiter so überzeugt, dass er mir nicht einmal einen Probeschluck einschenkt. Was er beim italienischen Primitivo zum Hauptgang sehr wohl tut. Dafür wird der offene Weiße immer nur schlückchenweise eingeschenkt und die Karaffe dann wieder kühl gestellt.
Ich speise: Tatar von der Meerforelle mit Krustentierpraline und Kaviarschmand (so »zart«, dass kaum Aromen wahrzunehmen sind), Saltimbocca von der Wachtel und Gänseleber an Linsengemüse (Wachtel schön kräftig angebraten, Gänseleber unspektakulär, Linsen mit einem etwas zu kräftigen Schuss altem Balsamico) und schließlich Lammrücken unter der Kräuterkruste auf Chorizo-Jus und Boudin noir, gebratene Blutwurst. Außerdem gibt es frittierten Fenchel und ein Selleriepüree zum Lammrücken, und alles zusammen ist ein Hammer für den, der’s kräftig mag (ich zum Beispiel). Nach dem zweiten Gang erfrischt mich ein köstliches Sorbet von schwarzen Johannisbeeren, das am Tisch mit Champagner aufgegossen wird. Und gänzlich versöhnt mich das Dessert mit der Welt, in Form einer karamelisierten Crème fraîche-Tarte mit Rhabarberkompott. Dass zusätzlich eine Kugel Walnusseis auf den Teller gegeben wurde, ist allerdings überflüssig und stiehlt der feinen Tarte geschmacklich die Schau. Ich kann übrigens verfolgen, wie die junge Patissière an der benachbarten Tafel das Dessert persönlich ansagt – eine schöne Idee. Nach einem doppelten Espresso und dem Abzeichnen der Rechnung (91,60 €) verabschiede ich mich und werde gleichfalls freundlichst verabschiedet – mit einer Rose, die ich mir aus einem Weidenkorb voller Freilandrosen aussuchen darf. »Eine Vase finden Sie hinter dem Fernseher«, informiert mich Frau B. geflissentlich.
Wertung: sehr gut
Schuhputzservice
Ein neckisches Gedichtkärtchen auf dem Kopfkissen lädt dazu ein, sich des Nachts von den »Wachtelmännchen« die Schuhe putzen zu lassen. Das machen sie recht ordentlich.
Wertung: gut
SO. 05/05, 8:00 - Weckruf
Die Empfangschefin weckt mich pünktlich mit einem Lächeln in der Stimme und schließt ihre kleine Formel ab mit den Worten »Kommen Sie gut in diesen Tag!«
Wertung: ausgezeichnet
9:00 - Frühstücksbuffet
In den Restauranträumen herrscht Stoßzeit – die Inhaber der edlen Automobile haben sich zum Abschiedsfrühstück verabredet. Wie gut und aufmerksam, dass man mich und die anderen wenigen Individualgäste im etwas abseits gelegenen Wintergarten platziert. Dort bedient mich Frau L. gekonnt. Ich staune nur, wie konsequent sie bei jedem Gang zu und von meinem Tisch das auf dem Teppichboden liegende abgebrannte Streichholz umläuft, anstatt es aufzuheben.
Das Frühstücksbuffet lässt sich mit »Klasse statt Masse« umschreiben, wobei es bezüglich des Umfangs des Angebots auch keinen Grund zur Klage gibt. Viele kleine Köstlichkeiten werden offeriert, die meisten davon hausgemacht wie die Marmeladen oder das Birchermüsli, der Sahnequark mit Himbeeren, der (wirklich) frische Obstsalat und die leckere Bananenmilch. Zwar stammt auch hier der »frisch gepresste« Orangensaft aus der Direktsaftflasche, aber man ist geneigt darüber hinwegzusehen. Fein angemacht sind Ge- flügel- und Fleischsalat, von guter Qualität Räucherlachs, Graved Lachs, Forellenfilet und Shrimps. In einer Vitrine lagern Roastbeef, Schinken und italienische Spezialitäten wie Salami und Coppa. Die Käse- auswahl ist guter Durchschnitt. Keine Überraschungen bieten die warmen Speisen an der Frontcooking-Station (Eier, Speck, Würstchen, Grilltomaten sowie Crêpes und Vanillewaffeln). Spiegelei, Rührei und Omelette werden von einer freundlichen Köchin à la minute und nach Wunsch zubereitet. Wenig überzeugt das magere Brot- und Brötchenangebot, der saftige Kuchen umso mehr. Zu trinken gibt es neben den gängigen Säften Mineralwasser, Kombucha, Vollmilch und Sekt – Letzterer ausreichend gekühlt und von akzeptabler Güte. Kaffee und auch Tee werden ausschließlich serviert – der grüne Tee im Caddy mit einem Teatimer, der korrekt maximal drei Minuten vorgibt. Die »WELT am SONNTAG« ist kostenlos zu haben und so lässt sich der Start in den Tag im lichten, wenn auch etwas kühlen Wintergarten angenehm gestalten.
Wertung: sehr gut
Housekeeping
Wie aufmerksam: Als ich das Zimmer verlasse, um zum Frühstück zu gehen, erkundigt sich die freundliche und adrett gekleidete Housekeeping-Mitarbeiterin, ob sie meine Abwesenheit gleich nutzen soll, um mein Zimmer zu säubern. Aber gerne! Als ich zurückkomme, ist der Raum ordentlich hergerichtet. Meine Kleidungsstücke wurden sorgsam über eine Stuhllehne gehängt, der leere Teller weggeräumt, das benutzte Glas gespült und die Markierungen auf dem Tisch beseitigt. Selbst die schwere Tagesdecke liegt wieder akkurat auf. Die Kekskrümel auf dem Teppichboden wurden allerdings übersehen. Im Bad ist alles wieder sauber – bis auf einen Fettfleck auf dem Kosmetikspiegel. Die verbrauchten Guest Amenities sind ersetzt, die Handtücher ebenfalls; allerdings nur für eine Person. Wenn ich kleinlich wäre, würde mich das stören. Denn als ich an der Rezeption den Preis für das Zimmer reklamiert habe (die zu zahlenden 248 € sind auf der Homepage als Preis für zwei Personen aufgeführt), hat man mir lediglich 19 Euro pro Nacht für das zweite Frühstück abgezogen. Das heißt, eigentlich habe ich einen Doppelzimmer-Handtuch-Anspruch … aber ich bin ja nicht kleinlich.
Wertung: gut
Front Office 2/Concierge
Bis dato habe ich wegen des vergessenen Kulturbeutels um Hilfe gebeten, den Zimmerpreis reklamiert, mir Polsterauflagen und Decken zur Liege im Garten kommen lassen und ein Fahrrad ausgeliehen. Alles wird zu meiner Zufriedenheit geregelt, stets mit einem Lächeln, und zum Fahrrad erhalte ich auch übersichtliche Tourenvorschläge. Das Lächeln bleibt selbst dann noch auf Frau B.’s Lippen, als ich mich am Sonntag zu dem mit dem Hotel kooperierenden Fitnessstudio kutschieren und wieder abholen lasse und zu einer Apotheke, die Notdienst hat. Und auch Direktor Kehrstephan lächelt und bleibt galant-charmant-locker. Obwohl er es ist, der mich wieder durch die Gegend chauffieren muss.
Wertung: ausgezeichnet
Sicherheit
Der wunde Punkt des Wachtelhofs liegt definitiv beim Thema Sicherheit. Dass die Fluchtwegepläne in den Zimmern zu klein, verblasst und im Brandfall kaum hilfreich sind, darf noch als kleinerer Mangel durchgehen, ebenso die Tatsache, dass die Beleuchtung eines Fluchtwegeschildes defekt ist und dass zwischen Zimmermachen und Turndownservice das Housekeeping-Office auf meiner Etage nicht abgeschlossen ist (der mögliche Zugriff auf Champagner Piccolos und edle Guest Supplies dürfte durchaus verführerisch sein). Aber gesetzt den Fall, es würde in der Nacht meines Aufenthalts bei voll besetztem Haus brennen, fänden die Gäste an den Aufzügen keinen Hinweis vor, dass diese im Brandfall nicht benutzt werden dürfen. Würden sie trotzdem den Weg zu den Fluchttreppenhäusern wählen und würden sie diese trotz des kleinen Fluchtwegeplans auch finden, so wäre zumindest in einem der beiden Fluchttreppenhäuser der Weg nach unten nahezu blockiert – durch die sperrigen Housekeeping-Wagen, die auf den Treppenabsätzen geparkt sind. Kämpften sich die Gäste dennoch bis nach unten durch, so stolperten sie vermutlich auf den letzten Stufen über die Wolldecken von der Terrasse, die dort gestapelt sind. Und es braucht nur wenig Fantasie sich vorzustellen, dass die an der Wand lehnenden Sonnenschirme im Falle des Andrangs flüchtender Gäste umkippen und den Weg gänzlich versperren würden; von dem brandschutztechnisch sicherlich nicht genehmigten Regal für Sitzkissen an der Wand neben der Notausgangstür ganz zu schweigen. Das sind tiefgreifende Mängel, die hier ungeschönt zur Sprache gebracht werden müssen. Und nur ungern füge ich hinzu, dass am späten Abend auch die Tür neben dem Tiefgaragenrolltor offen steht und Unbefugten den Zutritt zum Hotel (die Tür von der Tiefgarage zum Haus ist nicht abgeschlossen) ermöglicht. Und dass das Zimmermädchen, dem ich unbekannt bin, mir am Morgen lächelnd mein Zimmer aufschließt, als ich vorgebe, den Schlüssel darin vergessen zu haben.
Wertung: ungenügend
19:40 - Bar
Lobby, Bar und Restaurant gehen im Erdgeschoss des Wachtelhofs ineinander über. Ich bin am frühen Abend der einzige Gast an der klassisch-rustikalen Bar. Das gibt mir die Gelegenheit, ausgiebig und nett mit Herrn B. zu plaudern. Er muss zwar immer wieder im Restaurantservice mithelfen, nimmt sich aber dennoch gern Zeit für mich und ist ebenso sympathisch wie kommunikativ. So schreibt er mir das Rezept des »Lillet Vive« auf, der mir am Vorabend so gut geschmeckt hat, und lässt mich an der Zubereitung eines alternativen Aperitifs (»Brombeer Sprizz«) teilhaben. Die Barkarte ist gut sortiert und bietet auch Whisk(e)y-Liebhabern eine breite Auswahl. Auf dem Bartresen stehen Schalen mit dreierlei Nüssen samt einem Löffelchen. Als ich bei Herrn B. erwähne, gern auf dem Zimmer essen zu wollen, lässt er mich aus der Karte wählen und nimmt die Bestellung entgegen. Ich entscheide mich für ein Original Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln, Preiselbeeren und Blattsalat (19 €) sowie für eine Crème brûlée vom Kaffee mit Gewürzkirschenkompott und Frischkäse-Feigen-Honig-Eis (11 €). Auch dass ich zum Schnitzel gern ein frisch gezapftes Bier trinken möchte, ist für den Barchef kein Problem. Er kündigt an, mir das Abendessen in zwei Gängen zu servieren.
Wertung: ausgezeichnet
20:42 - Roomservice
Herr B. hat keine Wartezeit angegeben; es vergehen 27 Minuten, bis der Barchef den gedeckten Trolley bringt. Im Zimmer nimmt er die Speisen vom Servierwagen und stellt sie auf den Couchtisch – nur die zweitbeste Alternative zu einem ausgeklappten Servierwagen in angenehmer Höhe. Es gibt eine Brotauswahl mit Butter, Olivenöl und Kräutercreme, Menagen, einen fein angemachten Salat sowie zwei dünne Schnitzel und eine üppige Portion Bratkartoffeln. Mit einer Blume war der Servierwagen nicht bestückt, aber ich habe ja noch meine Rose vom Vorabend. Das Bier hat auf dem Transport nur wenig von seiner Blume eingebüßt und ist kühl. Herr B. entfernt die Cloche vom Teller und sich selbst aus dem Zimmer, mir freundlich guten Appetit wünschend. Während mir die Bratkartoffeln hervorragend munden, könnte die Panade des Schnitzels einen Hauch heller und fluffiger, das Kalbfleisch eine Idee zarter sein. Die Preiselbeeren fehlen gänzlich. Gut, dass nach der vereinbarten halben Stunde Herr B. das schmutzige Geschirr abholt und das Dessert bringt – die Patissière hat wieder ganze Arbeit geleistet. Meine Mahlzeit schlägt einschließlich »Brombeer Sprizz« mit 39,80 Euro zu Buche. Ein Zuschlag für den Roomservice wird nicht erhoben.
Wertung: gut
MO. 06/05, 08:57 - Zimmerfrühstück
Da es keine Frühstückskarte auf dem Zimmer gibt, gebe ich telefonisch bei Frau B. an der Rezeption meine Bestellung auf. Diese notiert alles geflissentlich, nennt aber keine Servicezeit. Kurze Zeit später meldet sich das Restaurant und erkundigt sich, ob ich das bestellte Porridge mit Wasser, Milch oder Brühe zubereitet haben möchte. Gut so. Nach 17 Minuten klopft es an der Zimmertür und eine junge Auszubildende schiebt den Wagen mit meinem Frühstück herein. Auch sie räumt die Speisen vom Wagen auf den Couchtisch, obwohl dieser vollgestellt ist und ich sogar mein Laptop wegräumen muss, um Platz zu schaffen. Die servierten Speisen und Getränke entsprechen meiner Bestellung – bis auf den frisch gepressten Orangensaft, der – man ahnt es schon – ein Direktsaft ist. Das Porridge (mit Milch) ist perfekt zubereitet und leicht gesüßt, der frische Obstsalat wirklich frisch. Auch die Bananenmilch schmeckt wieder prima. Schade, dass der Teecaddy vorab ins Kännchen gehängt wurde. Denn ein Teatimer nützt nichts, wenn er zum Zeitpunkt des Tee-Servierens abgelaufen ist.
Wertung: gut
10:25 - Check-out
So wird man gern verabschiedet: Empfangschefin Frau B. erkundigt sich, ob ich mich während meines Aufenthaltes im Hotel wohl gefühlt habe. Der Hoteldirektor schaut vorbei und entschuldigt sich für den »Bruch im Transportwesen« – er muss zum Zahnarzt und Herr L., der junge Sales-Repräsentant, wird mich zum Bahnhof fahren. Frau B. erläutert mir die Rechnung Punkt für Punkt und setzt den Minibarverzehr der vergangenen Nacht hinzu. Als ich bar zahle und die Rechnung aufrunde, bedankt sich die Empfangschefin überschwänglich, wünscht mir eine gute Heimreise und drückt den Wunsch aus, mich bei Gelegenheit wieder im Wachtelhof begrüßen zu dürfen. Die Rechnung beläuft sich auf 784,95 Euro. Herr L. ist nahezu so charmant wie sein Chef und ein guter Chauffeur-Ersatz.
Wertung: ausgezeichnet
Lost & Found
Das an einer nicht sofort einsehbaren Stelle im Zimmer liegengelassene Schmuckstück ist gefunden worden und wird mir auf meine telefonische Nachfrage hin zugeschickt. Obwohl es sich dabei um Modeschmuck handelt, bietet mir Frau B. an, die Kette versichert zu schicken. Sehr zuvorkommend.
Wertung: sehr gut
Bilanz
Den Gast individuell verwöhnen – ein Luxusgedanke, der sich im überschaubaren und familiären Rahmen des Wachtelhofs sehr gut verwirklichen lässt. Das Wachtelhof-Team ist auf diesen Gedanken eingeschworen und lebt ihn vorbildlich. Locker, leicht, mit Nonchalance und Herzblut, aber immer mit dem nötigen Respekt transportieren die Mitarbeiter Dienstleistungsbereitschaft vom Feinsten. Auch ansonsten ist alles da, was zu einem angenehmen Aufenthalt beiträgt. Dass sich hier besonders ältere Gäste wohlfühlen, liegt vielleicht mit am Interieur, das zwar zeitlos behaglich, aber nach 23 Jahren nicht mehr zeitgemäß ist. Während die Anpassung der Zimmer an den Zeitgeist aufgrund guter Pflege zwar angebracht, aber nicht dringend notwendig ist, sieht dies im Poolbereich anders aus. Hier treten Abnutzungserscheinungen und Schäden zutage, die Handlungsbedarf nahelegen. Am vordringlichsten allerdings gilt es, die Schwachstellen im Bereich Brandschutz und Sicherheit auszumerzen. Denn jeder Gast will sich sicher fühlen – ob in der Luxusherberge oder im Dorfgasthaus.
Gesamteindruck: 79%
Testurteil: gut
100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft;
20-0 ungenügend. Der Gesamteindruck ist nicht das arithmetische Mittel;
die Check-Bereiche sind unterschiedlich gewichtet!