Opening Edition debütiert in Kapstadt

Markante Fassade: Mehr als sechs Millionen Ziegelsteine geben dem Edition seine unverwechselbaren Look.
Markante Fassade: Mehr als sechs Millionen Ziegelsteine geben dem Edition seine unverwechselbaren Look. © Marriott International

Am Quay 7 der V&A Waterfront hat das The Cape Town Edition eröffnet. Zum Hotel gehören 142 Zimmer, eine Fassade aus mehr als sechs Millionen Ziegeln und ein öffentlicher Aussichtsturm.

Mehr als sechs Millionen Ziegelsteine, von Hand in wechselnden Mustern verlegt, prägen die Fassade des The Cape Town Edition. Mit der Eröffnung des Hauses am Quay 7 der V&A Waterfront feiert die Marke Edition ihr Debüt auf dem afrikanischen Kontinent. Das Hotel liegt im historischen Hafen von Kapstadt, mit Blick auf den Tafelberg und den neuen Superyachthafen. Kapstadt ergänzt das Portfolio der Marke, zu dem unter anderem Häuser am Comer See, in Tokio, London, New York und an der Riviera Maya gehören.

 „Als eine der faszinierendsten Kulturmetropolen der Welt ist die Stadt ein idealer Standort für Edition. Die Eröffnung ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Marke, die wir gezielt in Destinationen weiterentwickeln, in denen Kultur, Kreativität und internationale Einflüsse aufeinandertreffen“, sagt George Fleck, Senior Vice President und Global Brand Leader von Edition.

Minimalistisches Design trifft auf maritime Geschichte

Entworfen hat das Hotel das Designstudio Neri&Hu gemeinsam mit Architekten und Fachplanern aus Kapstadt. Die Gestaltung greift den industriell-maritimen Charakter des Quay 7 auf und interpretiert die Architektur der Lagerhäuser neu, die früher auf dem Gelände standen. Ein lang gestreckter, flacher Baukörper, schräge Dachflächen und Materialien, die an den Hafenbetrieb erinnern, prägen das Erscheinungsbild. Die mehr als sechs Millionen handverlegten Ziegel geben der Fassade ihre Struktur.

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    Herzstück des Hotels: „The Drum“, ein zylinderförmiger Raum, der sich nach oben öffnet und Tageslicht und Meeresluft hereinlässt.
    © Marriott International
    Herzstück des Hotels: „The Drum“, ein zylinderförmiger Raum, der sich nach oben öffnet und Tageslicht und Meeresluft hereinlässt.
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    Schwimmen mit Blick aufs Meer: Das Außenpool des Hotels.
    © Marriott International
    Schwimmen mit Blick aufs Meer: Das Außenpool des Hotels.

Zentrum des Hotels ist „The Drum“, ein zylinderförmiger Raum, der sich nach oben öffnet und Tageslicht und Meeresluft hereinlässt. Eine spiralförmige Treppe führt zu einer Aussichtsplattform unter freiem Himmel mit Blick auf Hafen, Tafelberg, Atlantik und das Treiben der Waterfront. Die Plattform ist öffentlich zugänglich.

Koffer als Designinspiration

Die 142 Zimmer und Suiten sind mit maßgefertigten Möbeln, natürlichen Materialien und Einbauten ausgestattet, die an historische Reisekoffer aus dem 19. Jahrhundert erinnern. Große Fenster geben den Blick auf die Umgebung frei. Möbel und Teppiche stammen von der Weberei Shuttleworth Weaving aus KwaZulu-Natal. Das 240 Quadratmeter große Penthouse und die 112 Quadratmeter große Harbour Suite haben großzügige Wohnbereiche und Panoramablick.

Die Kunst im Haus soll die kreative Vielfalt Afrikas widerspiegeln. Die Agentur Design Network Africa wählte dafür zeitgenössische Arbeiten von Kunsthandwerkern und Designern aus, darunter traditionelle Zulu-Gefäße (Ukhamba) und mundgeblasene Glasobjekte aus recyceltem Material aus Eswatini. Die Kapstädter Galerie Southern Guild kuratierte Werke etablierter und aufstrebender afrikanischer Künstler. Im sogenannten Punch Room hängen Schwarz-Weiß-Porträts der Fotografin Zanele Muholi, im Spa Usha Seejarims Werk „Fading Dish Cloth“ aus Hunderten hölzernen Wäscheklammern. Rauchgebrannte Keramik des Künstlers Chuma Maweni setzt skulpturale Akzente in Lobby und Gastronomie.

Die kulinarische Vielfalt der Kap-Region

Die gastronomische Leitung liegt bei Executive Chef Phil Carmichael, der unter anderem in der „Berners Tavern“ des The London Edition und in Restaurants der Kap-Region gearbeitet hat. Gemeinsam mit dem südafrikanischen Getränkeexperten George Hunter verantwortet er das Konzept der Restaurants und Bars.

Im Signature-Restaurant „Shale“ steht saisonale Küche mit Zutaten von Landwirten, Fischereibetrieben, Winzern und unabhängigen Produzenten der Region im Mittelpunkt. Fleisch wird direkt im Haus trocken gereift, die Weinkarte ist überwiegend südafrikanisch. Zu den Gerichten zählen Muscheln aus der Saldanha Bay in Curry-Velouté mit Algensalat und geschmortem schwarzem Reis.

Auf der Dachterrasse empfängt das „Eave“ seine Gäste mit Blick über die Stadt. Das Restaurant mit Bar und Innen- sowie Außenbereichen liegt direkt am beheizten Pool. Auf der Karte stehen Cocktails, ausgewählte Weine und kleine Gerichte, die von den Aromen der südafrikanischen Weinregionen und der umliegenden Küste inspiriert sind. Die angrenzende Pool Terrace bietet Frühstück, leichte Mittagsgerichte, Cocktails zum Sonnenuntergang und ein unkompliziertes Abendessen.

Im Erdgeschoss liegt die für Edition typische Lobby Bar, die an ein Kapstädter Wohnzimmer erinnern soll. Eine Bar und ein Billardtisch bilden den Mittelpunkt. Der Punch Room greift eine Trinktradition auf, die über Handelsrouten nach Kapstadt kam. Holzvertäfelungen, samtbezogene Sitzbänke und gedämpftes Licht prägen den Raum, Punches werden in Bowls serviert und am Tisch geteilt. Der „Brandewijn“ kombiniert Brandy, Pinotage, Rooibos, Ananas, Zitrone und winterliche Gewürze.

Spa unter dem Meeresspiegel

Das Spa liegt unterhalb des Meeresspiegels und hat fünf Behandlungsräume, eine Suite für Paare, Sauna und Dampfbad. Infrarotliegen und Recovery Boots von Therabody ergänzen das Angebot. Die Behandlungen umfassen Gesichts- und Hautpflege, Massagen, Faszientherapien und Aromatherapie, unter anderem mit Produkten von Omorovicza. Ein rund um die Uhr geöffnetes Fitnessstudio und ein tägliches Programm mit Yoga, Atemübungen, Klangbädern und Bewegungseinheiten am Rooftop-Pool und auf dem Sonnendeck vervollständigen das Konzept.

Auch für Meetings, Veranstaltungen und Feierlichkeiten stehen Räumlichkeiten bereit, darunter ein Ballsaal für bis zu 200 Personen, ein Boardroom, zwei Meetingstudios und eine private Veranstaltungsterrasse. red/sar