Expansion IHG wächst in Nordeuropa auf mehr als 400 Hotels

In Märkten wie Deutschland, Österreich, Polen und Schweden ist der Hotelkonzern weiter auf Expansionskurs.
In Märkten wie Deutschland, Österreich, Polen und Schweden ist der Hotelkonzern weiter auf Expansionskurs. © Rafael Henrique - stock.adobe.com

Allein in Deutschland zählt der Konzern mehr als 250 eröffnete und geplante Häuser. Was die Wachstumstreiber sind.

311 eröffnete Hotels und 105 weitere in der Pipeline: IHG Hotels & Resorts kommt in Nordeuropa auf mehr als 400 Häuser. Zu den Märkten der Region zählen unter anderem Deutschland, Österreich, Polen und Schweden. Erst kürzlich hatte der Konzern in gesamt Europa die Marke von 1.000 eröffneten Hotels überschritten.

„Mehr als 400 eröffnete und geplante Hotels in Nordeuropa spiegeln das Vertrauen wider, das Eigentümer in die Marken und das Unternehmen IHG setzen“, betont Mario Maxeiner, Managing Director Northern Europe bei IHG Hotels & Resorts. Deutschland spiele für dieses Wachstum eine zentrale Rolle, zugleich sieht er weiteres Potenzial in Österreich, Polen und Schweden.

Deutschland als Wachstumsmarkt

Deutschland gehört laut IHG weltweit und in Europa zu den wichtigsten Wachstumsmärkten des Konzerns. Mit mehr als 250 eröffneten und geplanten Hotels hat sich die Präsenz hierzulande seit Anfang 2024 mehr als verdoppelt. Zu den jüngsten Eröffnungen zählen das Kimpton Main Frankfurt, mit dem die Luxury-&-Lifestyle-Marke ihr Deutschland-Debüt gab, sowie das Candlewood Suites Berlin Charlottenburg und das Garner Hotel Hamburg – Graf Moltke.

Auch in den Nachbarmärkten kamen neue Häuser hinzu, darunter das Crowne Plaza Vienna in Österreich sowie das Hotel Indigo Krakow – Wawel Castle und das Voco Katowice in Polen.

Umwandlungen dominieren

Den größten Teil des Wachstums tragen laut IHG Hotelumwandlungen bei. In den ersten drei Quartalen entfielen in Nordeuropa 85 Prozent der Vertragsabschlüsse und 95 Prozent der Eröffnungen auf Konversionen. In Deutschland liegen die Anteile noch höher: Hier gingen 100 Prozent der Vertragsabschlüsse und 93 Prozent der Eröffnungen auf Umwandlungen zurück. Lokale Partnerschaften, globale Reichweite und kommerzielle Stärke sollen den Wachstumskurs nach laut Maxeiner weiter tragen. red/sar