Quartalszahlen Accor hebt Ebitda-Prognose für 2026 an

Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten sieht sich Accor auf Kurs.
Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten sieht sich Accor auf Kurs. © Florence Piot - stock.adobe.com

Der Hotelkonzern meldet für das dritte Quartal mehr Umsatz, einen höheren RevPAR und neue Hotels. Zur Entwicklung trugen das Segment Luxury & Lifestyle und die Erholung in den Emiraten bei.

Nach einem von den Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten belasteten zweiten Quartal hat Accor im Sommer wieder zugelegt. Im dritten Quartal 2026 stieg der Umsatz bei konstanten Wechselkursen um 7,7 Prozent auf 1.503 Millionen Euro. Der RevPAR erhöhte sich um 4,9 Prozent. Für das Gesamtjahr hebt der Hotelkonzern seine Prognose für das wiederkehrende EBITDA auf 1.270 bis 1.285 Millionen Euro an.

Sébastien Bazin, Chairman und CEO von Accor, nannte neben der Erholung des Geschäfts in den Vereinigten Arabischen Emiraten zwei weitere Wachstumstreiber: den Geschäftsbereich „Luxury & Lifestyle“ und einen günstigen Veranstaltungskalender in mehreren Schlüsselmärkten. „Dank dieser soliden Entwicklung und unserer anhaltenden finanziellen Disziplin in einem unsicheren geopolitischen Umfeld können wir unsere Ebitda-Prognose für das Gesamtjahr nach oben korrigieren“, erklärt er.

63 neue Hotels im Quartal

Auch das Hotelportfolio wuchs weiter. Im dritten Quartal eröffnete Accor 63 Hotels mit insgesamt fast 9.000 Zimmern. Binnen zwölf Monaten wuchs der Bestand damit netto um drei Prozent. Zum 30. September 2026 umfasste das Portfolio weltweit 5.857 Hotels mit insgesamt 885.219 Zimmern. Weitere 1.628 Hotels mit mehr als 273.000 Zimmern befinden sich in der Entwicklung. red/sar