Expansion Privathotels Dr. Lohbeck: 30 Hotels bis 2028 im Visier

Eines der 25 Hotels im Portfolio der Privathotels Dr. Lohbeck ist das Landhaus zu den Rothen Forellen in Ilsenburg.
Eines der 25 Hotels im Portfolio der Privathotels Dr. Lohbeck ist das Landhaus zu den Rothen Forellen in Ilsenburg. © Privathotels Dr. Lohbeck | Jones Art

Die Hotelgruppe will in den kommenden zwei Jahren um 20 Prozent wachsen und künftig auch Pachtverträge nutzen. Für 2026 peilt sie 100 Millionen Euro Umsatz an.

Eine neue Umsatzbestmarke von 100 Millionen Euro: Das haben sich die Privathotels Dr. Lohbeck für 2026 vorgenommen. Die Hotelgruppe hat zudem neue Expansionsziele bekannt gegeben. In Deutschland und Österreich soll die Zahl der Hotels bis 2028 von derzeit 25 auf 30 steigen. Im selben Jahr wird das familiengeführte Unternehmen sein 50. Firmenjubiläum feiern.

Ausbau der Owner-Operator-Strategie

Alle Hotels im Portfolio der Hotelgruppe gehören derzeit der Familie Dr. Lohbeck und werden von einer eigenen Betreibergesellschaft geführt. Neben dieser Owner-Operator-Strategie soll das Wachstum künftig auch über Pachtverträge erfolgen. Der Fokus in Deutschland und Österreich liege dabei auf etablierten Hotels mit vier Sternen und mehr sowie mit mindestens 50 Zimmern.

Seit 2024 hat die Gruppe bereits drei Häuser hinzugewonnen: das Naturparkhotel Adler in Sankt Roman, das Hotel Sonne Baiersbronn und das Hotel Schwarzmatt in Badenweiler.

Flankiert wird der Kurs vom Engagement der Unternehmensgruppe in Florida. Das US-Geschäft umfasst aktuell fünf Franchise-Hotels der US-Marke IHG mit Holiday Inn Express sowie ein Choice Hotel. red/sar