Die Arabella Hospitality gründet eine Tochtergesellschaft in Mailand. Nicola Foschini hat dort zum 1. Oktober als CEO übernommen und soll den italienischen Markt gezielt erschließen.
Die Arabella Hospitality SE weitet ihr Geschäft nach Südeuropa aus: Das Unternehmen gründet eine hundertprozentige Tochtergesellschaft mit Sitz in Mailand. Die Geschäftsführung hat zum 1. Oktober 2026 Nicola Foschini übernommen. Die Arabella Hospitality Italia soll lokale Marktkenntnisse und Netzwerke mit den internationalen Standards der Gruppe verbinden, Partnerschaften mit Eigentümern und Investoren aufbauen und das italienische Hotelportfolio entwickeln.
Erfahrener Manager für Italien-Expansion
Foschini bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der internationalen Hotellerie mit. Zuletzt war er als Chief Operating Officer bei 753 Hospitality tätig, einem italienischen Investmentfonds für den Erwerb und die Renovierung von Hotels. Dort war er für operative Strategie, Franchise-Verhandlungen und Teamführung verantwortlich. Von 2022 bis 2024 leitete er als Director of Business Development & Operations bei Monrif Hotels drei Häuser und trieb die Einführung einer neuen Lifestyle-Hotelmarke voran.
Von 2020 bis 2021 verantwortete er als Chief Operating Officer der Olympic Entertainment Group in Estland den Betrieb von 105 Standorten mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden. Seine hotelspezifische Laufbahn begann 2008 bei Accor Italien, wo er über elf Jahre verschiedene Führungspositionen bekleidete – zuletzt als Vice President Operations Luxury and Upscale mit Verantwortung für ein Portfolio von 23 Hotels.
„Ich freue mich darauf, die Arabella Hospitality in Italien zu vertreten und ihre Präsenz von Mailand aus gezielt auszubauen. Italien ist einer der vielschichtigsten und dynamischsten Hotelmärkte Europas. Mit einer eigenen Tochtergesellschaft und einem Team vor Ort können wir schneller auf Marktchancen reagieren und tragfähige, langfristige Partnerschaften mit Eigentümern aufbauen“, erläutert Nicola Foschini.
Managementverträge als Wachstumshebel
Künftig will die Arabella Hospitality stärker über Managementverträge expandieren. Beim sogenannten White-Label-Modell bringt das Unternehmen seine operative Kompetenz ein, ohne selbst Eigentümer oder Pächter eines Hotels zu sein. Eigentum und Pacht blieben daneben weitere Säulen des Geschäftsmodells.
„Italien ist der nächste südeuropäische Wachstumsmarkt für die Arabella Hospitality. Mit unserem Know-how sehen wir dort erhebliches Potenzial“, sagt Karl-Heinz Pawlizki, CEO der Arabella Hospitality. Als Referenz für den Markteintritt diene das Spaniengeschäft: Seit Jahrzehnten ist Arabella Hospitality dort unternehmerisch aktiv, von Mallorca aus betreibt die Gruppe auch Hotels auf dem spanischen Festland. Diese gewachsenen Strukturen sollen nun als Vorlage für den Aufbau der italienischen Präsenz dienen. red/sar
Über die Arabella Hospitality
Die Arabella Hospitality ist ein Unternehmen der Schörghuber Gruppe und im Geschäftsfeld Hospitality tätig. Sie betreibt 19 Häuser in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca, davon befinden sich zwölf im Eigentum der Schörghuber Gruppe. Die Hotels werden unter den Marriott-Marken St. Regis, The Luxury Collection, Westin, Sheraton, Four Points by Sheraton, Aloft, Autograph Collection, Tribute Portfolio und Residence Inn betrieben. Darunter befinden sich auch zwei Hotels der Eigenmarke Arabella im gehobenen Resort-Bereich.
Seit Herbst 2023 ergänzt das Rosewood Munich als erstes Haus der Ultra-Luxury-Marke das Hotelportfolio in Deutschland, im Sommer 2024 folgte das Rosewood Schloss Fuschl im Salzburger Land in Österreich. Arabella Golf als Dachmarke für vier eigene Golfplätze auf Mallorca sowie Marketingkooperationen mit weiteren Golfplätzen in Deutschland und in der Schweiz runden das Unternehmensprofil ab. Die Schörghuber Gruppe ist in den Geschäftsfeldern Immobilien, Konsumgüter und Hospitality tätig.