Modernisierung Rocco Forte frischt italienische Häuser auf

Grün-weiß gestreifte Tapeten und florale Muster bringen florentinische Leichtigkeit in die Repubblica Suite des Hotels Savoy.
Grün-weiß gestreifte Tapeten und florale Muster bringen florentinische Leichtigkeit in die Repubblica Suite des Hotels Savoy. © www.aquilamattia.it

In Florenz flossen mehr als neun Millionen Euro in die dreijährige Renovierung aller 46 Zimmer und der öffentlichen Bereiche. In Rom wurden die Empfangsbereiche mit italienischer Handwerkskunst neugestaltet.

Möbel aus italienischen Handwerksbetrieben und ein Duftkonzept aus einer der ältesten Parfummanufakturen der Welt: Rocco Forte Hotels hat zwei seiner italienischen Häuser neugestaltet. Beide Projekte entstanden unter der kreativen Leitung von Olga Polizzi, Director of Design bei Rocco Forte Hotels, gemeinsam mit Studio Ferrari in Florenz und Studio Moschino in Rom.

Hotel Savoy: Neue Zimmer, neue Bar, neue Düfte

Den umfangreicheren Umbau erlebte das Hotel Savoy an der Piazza della Repubblica in Florenz. Nach einer dreijährigen Renovierung im Wert von mehr als neun Millionen Euro wurden alle 46 Zimmer und Suiten mit großzügigeren Grundrissen, neuen Bädern und flexiblen Raumkonzepten für Paare, Familien und Gruppen ausgestattet. „Wir wollten den Innenräumen eine stärkere Verbindung zu Florenz verleihen – mit mehr Charakter und einem klaren Bezug zur Handwerkskunst und Kultur, die die Stadt so besonders machen“, sagt Polizzi.

Verändert hat sich auch das Erdgeschoss des 1893 eröffneten Hotels. Das Restaurant „Irene“, benannt nach Lady Forte, der Mutter von Sir Rocco Forte und Olga Polizzi, soll künftig die Atmosphäre eines eleganten florentinischen Privathauses vermitteln. Walnusshölzer, zweifarbiger Marmor und stimmungsvolle Beleuchtung bilden den Rahmen für die toskanisch inspirierte Küche von Fulvio Pierangelini, Creative Director of Food bei Rocco Forte Hotels, begleitet von einer kuratierten Auswahl regionaler Weine.

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    Rocco Forte investierte mehr als neun Millionen Euro in die Modernisierung des Hotels Savoy mit seinen 46 Zimmern.
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    Rocco Forte investierte mehr als neun Millionen Euro in die Modernisierung des Hotels Savoy mit seinen 46 Zimmern.
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    Für das Interior arbeitete Olga Polizzi, Director of Design bei Rocco Forte Hotels, mit dem Studio Ferrari zusammen.
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    Für das Interior im Hotel Savoy arbeitete Olga Polizzi, Director of Design bei Rocco Forte Hotels, mit dem Studio Ferrari zusammen.
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    Grün-weiß gestreifte Tapeten und florale Muster bringen florentinische Leichtigkeit in die Repubblica Suite des Hotels Savoy.
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    Grün-weiß gestreifte Tapeten und florale Muster bringen florentinische Leichtigkeit in die Repubblica Suite des Hotels Savoy.
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    Ein großformatiger, historischer Bildteppich über dem tiefblauen Samtbett dient als kunstvoller Blickfang im Schlafzimmer der Repubblica Suite.
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    Ein großformatiger, historischer Bildteppich über dem tiefblauen Samtbett dient als kunstvoller Blickfang im Schlafzimmer der Repubblica Suite.
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    Durchdachte Sichtachsen verbinden den Arbeitsbereich mit dem Wohnzimmer der Grand Suite.
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    Durchdachte Sichtachsen verbinden den Arbeitsbereich mit dem Wohnzimmer der Grand Suite.
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    Klassische römische Rundbögen mit kontrastreichen Streifen rahmen den Blick in den „Secret Garden“ des Hotels de Russie. Antike Terrakotta-Büsten auf weißen Säulen und ein Kristallleuchter unterstreichen das Flair des Entrees.
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    Klassische römische Rundbögen mit kontrastreichen Streifen rahmen den Blick in den „Secret Garden“ des Hotels de Russie. Antike Terrakotta-Büsten auf weißen Säulen und ein Kristallleuchter unterstreichen das Flair des Entrees.
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    Die markante, geometrisch strukturierte Holzwand im Hintergrund verleiht dem Rezeptionstresen eine plastische Tiefe.
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    Die markante, geometrisch strukturierte Holzwand im Hintergrund verleiht dem Rezeptionstresen eine plastische Tiefe.
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    Ein Zusammenspiel aus warmen Holztönen und maßgefertigtem Interior prägt den neu gestalteten Concierge-Bereich.
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    Ein Zusammenspiel aus warmen Holztönen und maßgefertigtem Interior prägt den neu gestalteten Concierge-Bereich.
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    Die Lounge-Ecke im Hotel de Russie zeichnet sich durch ein harmonisches Farbspiel aus gedecktem Rot, Creme und tiefen Brauntönen aus.
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    Die Lounge-Ecke im Hotel de Russie zeichnet sich durch ein harmonisches Farbspiel aus gedecktem Rot, Creme und tiefen Brauntönen aus.

Direkt nebenan entstand mit der Bar „Artemisia“ ein neuer Treffpunkt, der der Malerin Artemisia Gentileschi gewidmet ist. Die Cocktailkarte entwickelten Salvatore Calabrese und Federico Pavan – sie interpretiert den klassischen Florentiner Aperitivo mit Aromen wie Trüffel, Chianti und Leder neu.

Auch in der Lobby setzt das Hotel auf lokale Verankerung: Durch eine Kooperation mit der Officina Profumo-Farmaceutica di Santa Maria Novella, einer der ältesten Duft- und Kosmetikmanufakturen der Welt, sollen Gäste beim Betreten des Hauses in das Flair der Stadt eintauchen. Erweitert wurde zudem das Erlebnisprogramm Suite & Beyond – es umfasst nun unter anderem exklusive Besuche im Palazzo Strozzi, Kalligrafie-Workshops mit dem Traditionshaus Pineider sowie Einblicke in die Lederwerkstätten der Stadt.

Hotel de Russie: Römische Eleganz mit Handarbeit

Im Hotel de Russie an der Via del Babuino zwischen Piazza di Spagna und Piazza del Popolo in Rom wurden die Ankunfts- und Empfangsbereiche neugestaltet. Das Designkonzept orientiert sich am Palazzo Pecci Blunt und verbindet dekorative Elemente mit einer klaren Architektursprache. Warme Farbtöne, hochwertige Materialien und maßgefertigte Details prägen die neuen Räume. Mehr als 90 Prozent der Möbel und Ausstattungsgegenstände wurden von italienischen Handwerksbetrieben individuell gefertigt.

„Wir wollten einen Raum schaffen, der einladend und zugleich überraschend ist und eine natürliche Eleganz ausstrahlt. Das Design greift ein vielschichtiges Bild Roms auf und spiegelt den Charakter der Stadt wider“, erläutert Polizzi.

Das im frühen 19. Jahrhundert von Giuseppe Valadier entworfene Haus ist für seinen historischen Secret Garden bekannt und gilt seit jeher als Treffpunkt der internationalen Kunst- und Kulturszene. red/sar