#Monotalk Emanuel Pavel über Teamdynamik

Emanuel Pavel arbeitet mit Hotelteams an dem, was hinter den Kulissen wirkt: Mental Load, Kommunikation und Teamdynamik. Sein Credo: „Wer glückliche Gäste will, braucht glückliche Mitarbeitende.“
Emanuel Pavel arbeitet mit Hotelteams an dem, was hinter den Kulissen wirkt: Mental Load, Kommunikation und Teamdynamik. Sein Credo: „Wer glückliche Gäste will, braucht glückliche Mitarbeitende.“ © Quirin Schmidt

Viele Hotels behandeln Teamdynamik noch immer als „weichen Faktor“ – ein Denkfehler, sagt Kommunikations-Coach Emanuel Pavel. Im Interview mit Tophotel erläutert er, woran Kommunikation im Alltag scheitert.

Wer verstehen will, warum Abläufe im Hotel stocken, Konflikte schwelen oder Bewertungen stagnieren, muss tiefer gehen – in die Köpfe, sprich die mentale Realität seiner Mitarbeitenden. Kommunikations-Coach Emanuel Pavel spricht darüber, woran Kommunikation im Arbeitsalltag tatsächlich scheitert – und was Führungskräfte sofort ändern können.

Tophotel: Herr Pavel, Sie arbeiten mit sehr unterschiedlichen Hotels. Was sind die häufigsten Herausforderungen im Team?

Emanuel Pavel: Wenn man es runterbricht: Kommunikation. Aber nicht im Sinne von „Die Leute wissen nicht, was sie sagen sollen“, sondern wie sie kommunizieren – und warum. Jeder Mensch bringt seine eigene Persönlichkeit mit, seine Prägungen, seine Glaubenssätze. Daraus entsteht ein bestimmtes Kommunikationsmuster. Und dieses Muster führt oft immer wieder zu den gleichen Konflikten. Die einen sprechen Dinge nicht an, weil sie Harmonie wollen. Andere sind sehr direkt, sehr lösungsorientiert – und überfahren damit emotionalere Kollegen. Und dann gibt es noch die Ebene, die oft komplett unterschätzt wird: private Belastungen, die sich im Verhalten zeigen. Das heißt: Zwei Menschen streiten sich scheinbar über einen Dienstplan – in Wirklichkeit geht es um ganz andere Themen.

Was bedeutet das konkret für den Hotelalltag?

Dass viele Konflikte falsch eingeordnet werden. Man versucht, sie über Prozesse oder Regeln zu lösen. Aber die Ursache liegt oft woanders – im sogenannten Mental Load der Mitarbeitenden. Damit ist die Summe all der Themen gemeint, die Menschen ständig mit sich herumtragen: beruflicher Druck, private Sorgen, ständige Reizüberflutung …

>> Das komplette Interview lesen Sie in der neuen Tophotel Ausgabe 5/2026.

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