Das Hotelunternehmen meldet zum Jahresauftakt stabile Ergebnisse und weiteres Wachstum. Besonders außerhalb der USA legt Wyndham zu.
Wyndham Hotels & Resorts hat seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 327 Millionen US-Dollar. Der bereinigte Nettogewinn kletterte auf 73 Millionen US-Dollar. Das bereinigte Ebitda erreichte 156 Millionen US-Dollar – nominal ein Plus von acht Prozent, bereinigt um Sondereffekte ein leichtes Minus von einem Prozent. Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPar) gab weltweit ebenfalls um ein Prozent nach.
Geoff Ballotti, Präsident und Vorstandsvorsitzender, spricht dennoch von einem „starken Jahresauftakt", der durch eine Rekordzahl an Neueröffnungen im ersten Quartal und den weiteren Ausbau der Entwicklungspipeline geprägt ist. „Da sich der RevPar in den Segmenten Economy und Midscale in den USA weiterhin besser als erwartet erholt, blicken wir mit wachsendem Optimismus auf die Hochsaison im Sommer“, so Ballotti.
Auswirkungen der Revo-Insolvenz
Belastend wirkt sich dagegen die Insolvenz der Revo Hospitality Group aus. Wyndham habe darauf reagiert und zwei Hotels in Europa in den eigenen Bestand übernommen. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit zusätzlichen Einnahmen von rund zehn Millionen US-Dollar aus diesen Häusern.
Ausbau des Portfolios
Das weltweite Netzwerk wuchs im ersten Quartal um vier Prozent. In Asien und im Pazifikraum legte die Zahl der direkten Franchise-Hotels um zwölf Prozent zu, in EMEA und Lateinamerika belief sich das Plus auf neun Prozent.
In den USA stagnierte das Wachstum hingegen, da mehrere frühere Partnerhotels aus dem Netzwerk ausschieden. Bei den Neuverträgen verzeichnete der Konzern dort dennoch einen Zuwachs von acht Prozent.
Die Entwicklungspipeline – also alle geplanten und im Bau befindlichen Häuser – umfasst nach Unternehmensangaben mittlerweile mehr als 259.000 Zimmer in über 2.200 Hotels. Das entspricht einem neuen Höchststand und einem Anstieg um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. red/sar