Retreats entwickeln sich vom Wellness-Extra zum festen Bestandteil zukunftsfähiger Hotelkonzepte. Expertinnen geben Einblicke, wie solche Programme geplant, wirtschaftlich kalkuliert und weiterentwickelt werden.
Retreats haben sich vom klassischen Wellness-Extra zu eigenständigen Angebotsformaten entwickelt. Sie stärken die Positionierung, erhöhen die Gästebindung und sind in vielen Häusern zu wirtschaftlich relevanten Bausteinen geworden. Von Longevity über Reformer-Pilates bis hin zur Stressdiagnostik entstehen Konzepte, die Profile schärfen und zusätzliche Erlöspotenziale eröffnen können.
„Unsere medizinischen Programme sind integraler Bestandteil des ganzheitlichen Lanserhof-Konzepts“, berichtet Eva-Maria Hasenauer, Chief Commercial Officer der Lanserhof Group. „Sie dienen nicht in erster Linie als zusätzliches Umsatzinstrument, sondern als strukturierte Zugänge zu unseren medizinischen und therapeutischen Leistungen.“ Gleichzeitig stärken sie das Markenprofil im Bereich Prävention, Longevity und ganzheitliche Gesundheit, bieten Erstgästen einen fokussierten Einstieg und fördern die Wiederkehr.
Auch im Krallerhof in Leogang und im Alpenresort Schwarz in Obermieming werden Retreats gezielt zur Positionierung eingesetzt. Michaela Altenberger, Gastgeberin des Krallerhofs, und Christina Oberwasserlechner, Marketingleiterin im Alpenresort Schwarz, betonen, dass ihre Programme sowohl die Positionierung im Bereich Longevity unterstreichen als auch die Aufenthaltsdauer verlängern und die Wiederkehrrate erhöhen …
>> Mehr dazu erfahren Sie in der neuen Tophotel Ausgabe 3-4/2026.
