Seit Anfang des Jahres leitet Malgorzata Smigielska das Koos Hotels & Apartments. Sie folgt auf Alessandro Casola.
Interne Beförderung: Mit Beginn des neuen Jahres hat Malgorzata Smigielska die Position der General Managerin angetreten und die operative Führung von Alessandro Casola übernommen, der sich künftig auf seine Aufgaben als Geschäftsführer konzentriert.
Smigielska kam als Quereinsteigerin in die Hotellerie: Ihre Laufbahn begann an der Rezeption von Leonardo Hotels, wo sie sich bis zur Front Office Managerin hocharbeitete. Anschließend wechselte sie als Assistant Hotel Managerin zu Premier Inn. Seit Oktober 2022 gehört sie zum Team des Koos Hotels & Apartments, zunächst als Assistentin von Casola. In dieser Funktion begleitete sie die strategische Neuausrichtung nach der Pandemie, die auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung abzielt.
„Ich sehe meine neue Rolle nicht nur als persönlichen Erfolg. Die eigentliche Stärke unseres Unternehmens liegt bei unserem Teamzusammenhalt“, sagt Smigielska. Gemeinsam habe man in den vergangenen Jahren viel bewegt – dieses Vertrauen weiter auszubauen, sei ihr ein zentrales Anliegen.
Nachhaltigkeit als Aushängeschild
Das Koos Hotels & Apartments wurde 2008 von der Familie Reich als City Aparthotel München gegründet und verfügt über 95 Zimmer sowie Serviced Apartments in zentraler Münchner Lage. Im Bereich Nachhaltigkeit hat sich der Betrieb eine Sonderstellung erarbeitet: 2023 erreichte das Hotel nach eigenen Angaben die höchste Stufe Fünf der Green-Sign-Zertifizierung – als eines von nur 16 Hotels bundesweit und bis heute als einziges Stadthotel. 2025 folgte der Green Monarch Award in der Kategorie „Hotel“, bei dem sich das Haus in einem öffentlichen Voting mit über 23.000 Stimmen durchsetzte.
Die Nachhaltigkeitsstrategie des Hotels verbindet ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte. Auf technischer Seite kommen eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, ein eigenes Blockheizkraftwerk sowie intelligente Steuerungssysteme für Energie und Ressourcen zum Einsatz. Der Wasserverbrauch wird durch Durchflussbegrenzer, kontrollierte Spülmengen und den Verzicht auf tägliche Zimmerreinigung gesenkt. Gereinigt werde überwiegend mit Dampf statt mit chemischen Mitteln. Der administrative Betrieb sei nahezu papierfrei organisiert, digitale Gästemappen und elektronische Bestellsysteme im Restaurant gehörten zum Standard. red/sar