Mystery-Check Hoteltest: Der Koenigshof

Koenigshof Munich Aussenansicht
Zwischen Hauptbahnhof, Tramgleisen und Innenstadttrubel positioniert sich der Koenigshof am Münchner Stachus als urbanes ­Luxury-Collection-Hotel. © Koenigshof

Der neue Koenigshof in München steht prominent an einem der belebtesten ­Plätze der Stadt. ­Architektonisch faszinierend, mit engagierten Gastgebern, braucht es nicht mehr viel, um dem ­Hotel den letzten Feinschliff zu verleihen.

Reservierung

In drei Wochen soll es losgehen. Auf der Website der Luxury Collection von Marriott suchen wir nach einem passenden Arrangement: zwei Übernachtungen mit Frühstück, idealerweise ergänzt durch weitere F&B-Leistungen. Zwischen einem schwarzen Balken mit diversen Infopunkten und dem Imagefilm des Hotels fällt ein weißer Buchungsbalken sofort ins Auge. Die Zimmerwahl erweist sich jedoch als anspruchsvoll. Sieben Preiskategorien stehen zur Verfügung. Arrangements werden erst angezeigt, nachdem ein Tarif ausgewählt wurde. Und selbst dann nicht immer: Je nach Reisezeitraum kann es vorkommen, dass kein Arrangement verfügbar ist.

Wir entscheiden uns für das wenig charmant benannte „Örtliche Package 1“. Es umfasst zwei Übernachtungen im Deluxe Zimmer mit Frühstück sowie einen Verzehrgutschein über 50 Euro für die Restaurants und Bars des Hotels und kostet insgesamt 1.177,20 Euro. Nach Betätigung des Buchungsbuttons verläuft der Prozess zügig und reibungslos, die Reservierungsbestätigung trifft umgehend ein. Das Formular bedankt sich namentlich für die Buchung, nimmt jedoch keinen weiteren Bezug auf das Arrangement. Weiter unten lassen sich zusätzliche Informationen zum Aufenthalt aufrufen. Alle Versuche, einen Tisch im Hotelrestaurant „Greta Oto“ zu reservieren, führen zu ...