Das Wiener Luxushotel schließt für umfassende Renovierungen und öffnet im Sommer mit neuem Konzept wieder. Statt klassischem Hotelbetrieb setzt das Haus künftig auf 36 individuell gestaltete Suiten.
Das Palais Coburg steht vor einer Neuausrichtung: Seit Januar ruht der Hotelbetrieb, um die 36 Suiten neu zu gestalten. Das Haus soll im Sommer 2026 als sogenanntes „Private Guesthouse“ wieder öffnen – ein Konzept, das sich bewusst vom klassischen Luxushotelbetrieb abgrenzen soll.
Im Zentrum steht das Prinzip des „Quiet Luxury“: Privatsphäre soll künftig nicht als Zusatzleistung, sondern als Grundprinzip des gesamten Aufenthalts verstanden werden. „Unsere Vision ist es, das Palais Coburg in eine neue Ära zu führen: Ein Ort für Menschen, die das Außergewöhnliche suchen – und dabei absolute Privatsphäre schätzen“, sagt Resident Manager Jochen Manninger.
Leiser Luxus in historischem Ambiente
Bei der Renovierung legen die Betreiber nach eigenen Angaben großen Wert auf die Bewahrung der historischen Substanz. „Das Palais bleibt ein Wahrzeichen Wiens – inspiriert von seiner Vergangenheit und bereit für die Ansprüche von morgen“, betont Urs Langenegger, CEO Hospitality Division der Pühringer Foundation Group. Die Bel Étage wird sorgfältig restauriert und soll der Mittelpunkt des Hauses werden. Auch die Kasematten (Anm. d. Red.: vor Artilleriebeschuss geschützte Gewölbe im Festungsbau) bleiben in ihrer ursprünglichen Form erhalten und sollen weiterhin als Kulisse für exklusive Veranstaltungen dienen. Auch das Weinarchiv bleibt bestehen. Private Weinverkostungen und Führungen sollen weiterhin möglich sein.
Bis zur Wiedereröffnung bleiben die kulinarischen Aushängeschilder des Hauses geöffnet: das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Gourmetrestaurant „Silvio Nickol“ sowie die „Clementine im Glashaus“. red/sar