Verband 100 Tage neuer HSMA-Vorstand: Bilanz und Ausblick

Der HMSA-Vorstand: (von links) Christian von Rumohr, Alexandra Weber und Christian Stein-Kalesky.
Der HMSA-Vorstand: (von links) Christian von Rumohr, Alexandra Weber und Christian Stein-Kalesky. © Thomas Loris

Der Verband zieht nach den ersten Monaten unter neuer Führung eine Zwischenbilanz. Das Vorstandsteam hat drei strategische Schwerpunkte definiert und bereits erste Maßnahmen umgesetzt.

Im Herbst 2025 hat die HSMA Deutschland (HSMA) einen neuen Vorstand gewählt. Christian von Rumohr, Direktor des The Liberty Hotels Bremerhaven, übernahm das Amt des Präsidenten. Als stellvertretende Präsidentin fungiert Alexandra Weber, Director Property Relation Optimization bei BWH Hotels Central Europe. Die Position des Schatzmeisters bekleidet Christian Stein-Kalesky, Head of People & Culture Europe bei Tristar Hotels.

Bereits vor der Wahl hätte sich das Führungstrio mit der strategischen Ausrichtung des Verbands beschäftigt. In den ersten Monaten ihrer Amtszeit hat der Vorstand nun drei zentrale Handlungsfelder identifiziert, die er als tragende Säulen der künftigen Arbeit beschreibt.

Expertenkreise sollen stärker vernetzt werden

Die erste Säule betrifft die Facharbeit innerhalb des Verbands. Der Vorstand will die bestehenden Expertenkreise in den einzelnen Fachbereichen gezielt stärken und deren Vernetzung untereinander verbessern. Die dort erarbeiteten Inhalte sollen wirksamer und flächendeckender verbreitet werden. Ziel sei es, den Wissenstransfer innerhalb der Hotelbranche zu intensivieren.

Als zweiten Schwerpunkt nennt der Verband die Zusammenarbeit mit anderen Branchenorganisationen. Bei klarer Abgrenzung der jeweiligen Zuständigkeiten wolle man Synergien nutzen und die Interessen der Hospitality-Branche gemeinsam vertreten. Das Vorstandsteam hat sich nach eigenen Angaben bereits bei Verantwortlichen anderer Verbände vorgestellt und erste Ideen für gemeinsame Initiativen entwickelt.

Die dritte Säule bildet die Nachwuchsarbeit. Konkrete Maßnahmen sollen die Hotellerie langfristig als attraktiven Arbeitgeber positionieren.

Erste Projekte bereits umgesetzt

Erste Vorhaben habe der Vorstand in den ersten 100 Tagen bereits umsetzen können. Die HSMA hat beispielsweise ein zusätzliches Barcamp für die Bereiche Technology und Online-Marketing eingeführt, das den Austausch in diesen Fachgebieten fördern soll. Das bestehende Mice-Camp wurde um den Vertriebsbereich erweitert. Zudem hat der Verband den bisherigen HR-Expertenkreis zu „People & Culture“ weiterentwickelt.

„Nach 100 Tagen im Amt zeigt sich: Unsere Vision wird Schritt für Schritt zur gelebten Realität. Wir setzen auf Vernetzung, Wissensaustausch und die Förderung junger Talente, weil nur so die Hotellerie als starke, zukunftsorientierte Branche bestehen kann“, so Christian von Rumohr, Präsident der HSMA.

Verbandsgeschäftsführerin Anna Heuer fügt hinzu: „Mit dem klaren Anspruch, die Hospitality-Branche weiterhin als ‚die geilste der Welt‘ zu positionieren, arbeitet unser Vorstand mit hohem Engagement und nachhaltigem Ansatz an Initiativen, die genau dazu beitragen. Die inhaltliche und strategische Arbeit folgt dabei einem klaren Grundverständnis: Ein Verband ist vor allem dafür da, die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten.“ red/sar