Mystery-Check Hoteltest: Wasserturm Hotel Cologne

Das prägnante Gebäude des Wasserturm Hotels Cologne im Stadtbild der Domstadt war einst der höchste Wasserturm Europas und bis 1930 die Haupttrinkwasserquelle Kölns.
Das prägnante Gebäude des Wasserturm Hotels Cologne im Stadtbild der Domstadt war einst der höchste Wasserturm Europas und bis 1930 die Haupttrinkwasserquelle Kölns. © 2025 Hilton

Ein ungewöhnliches Gebäude und engagiertes Personal prägen das Kölner Hotel. Hinter der Fassade fehlen an wenigen Stellen noch die letzten Handgriffe, die aus einem guten Erlebnis ein großartiges machen würden.

Reservierung

Wir buchen online drei Wochen vor Reisebeginn. Unsere Entscheidung fällt auf die „Water Junior Suite mit Kingsize-Bett“, die uns umgehend per Mail als „King Water Junior Suite“ bestätigt wird. 37 Quadratmeter groß, mit separatem Schlaf- und Wohnbereich. Leider gibt es in der Bildergalerie zu dieser Kategorie kein Foto des Badezimmers – wir vertrauen. Besondere Suiten wie die zweistöckige „Cathedral Suite“ mit Domblick, die kunstvolle „Art Suite“ oder die nach dem englischen Ingenieur des einst technischen Meisterwerks benannte „John Moore Suite“ sind zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebucht. Insgesamt verfügt der Hotelturm über 88 Zimmer, die Hälfte davon sind Suiten, was den Grundrissen geschuldet sein dürfte. Das Größenspektrum reicht von 19 bis 85 Quadratmeter.

Nach der Wahl der Zimmerkategorie wird es verwirrend. Es erscheint eine Vielzahl an Ratenoptionen: „Angebot“, „Angebot – Frühstück inbegriffen“, „Semi-Flex“, „Vorauszahlung“, die Liste ließe sich fortsetzen. Wer sich im Loyalty-Programm „Hilton Honors“ anmeldet oder bereits Mitglied ist, erhält Rabatt. Wir wollen sichergehen und entscheiden uns für die flexible Rate inklusive Frühstück, die bis einen Tag vor Anreise kostenlos storniert werden kann. Der tagesaktuelle Preis für zwei Nächte: 848,40 Euro. Einen Tiefgaragenparkplatz für 29 Euro je Nacht reservieren wir direkt dazu. Auch Haustiere könnten wir gegen Extragebühr mitanmelden. Assistenztiere wären sogar ohne Aufpreis willkommen.

Das Buchen klappt reibungslos, ist aber eine emotionslose Angelegenheit. „Sie sind startklar“, wird immerhin auf der Website mitsamt der Buchungsnummer mitgeteilt. Dabei werden gleich auch noch einige Upgrade-Möglichkeiten angezeigt …