Abgaben Bremen will Bettensteuer erhöhen

Bei blauem Himmel liegen Dreimaster vor der Promenade an der Weser in Bremen und spiegeln sich im Wasser
Der Stadt Bremen drohe eine Haushaltsnotlage, deshalb wolle man ab 2026 die Bettensteuer erhöhen. © pixelschoen - stockk.adobe.com

Bei Übernachtungen im Hotel, einer Ferienwohnung oder einer Pension in Bremen fällt ein Beherbergungssteuer an. Ab 2026 soll die Abgabe erhöht werden. Das hat einen Grund.

Die Bremer Landesregierung will die sogenannte Bettensteuer zum 1. Januar 2026 leicht erhöhen. Vorgesehen sind 5,5 Prozent des Übernachtungsentgelts - das wäre ein halber Prozentpunkt mehr als bisher, teilte ein Sprecher des Bremer Finanzressorts mit. Die Bürgerschaft muss die Gesetzesnovelle formal noch beschließen. 

Mit der Erhöhung sollen den Angaben zufolge Mehreinnahmen in Höhe von einer Million Euro jährlich erreicht werden. Dazu hatte sich Bremen gegenüber dem Stabilitätsrat mit einer Sanierungsvereinbarung verpflichtet, wie der Sprecher sagte. 

„Bremen droht eine Haushaltsnotlage“, begründete Finanzsenator Björn Fecker (Grüne) die Entscheidung. „Das Land ist deshalb gesetzlich verpflichtet, Kosten zu dämpfen und zu senken sowie Einnahmen zu erhöhen.“ dpa