Das Transaktionsvolumen liegt bis September 2024 bei rund 940 Millionen Euro. Obwohl der Markt wieder Fahrt aufnimmt, liegt das Volumen weiterhin unter dem 10-Jahresdurchschnitt.
Das Immobilienberatungsunternehmen Cushman & Wakefield vermeldet für den Zeitraum Januar bis September 2024 ein Transaktionsvolumen von 940 Millionen Euro im deutschen Hotelsegment. Dies entspricht einem Anstieg von 114 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz dieses starken Wachstums liegt das Transaktionsvolumen jedoch weiterhin etwa 54 Prozent unter dem 10-Jahresdurchschnitt für die ersten drei Quartale.
Zu den größten Transaktionen des Jahres 2024 gehört der Verkauf eines Hotelportfolios von Accor Invest an BC Partners Real Estate. Die Spitzenrenditen für Hotelinvestments bleiben laut Cushman & Wakefield stabil bei 5,50 Prozent und haben sich seit Jahresbeginn nicht verändert.
Zu den größten Abschlüssen im 3. Quartal 2024 zählen:
- Der Verkauf des 280 Zimmer umfassenden Roomers Hotels, Autograph Collection in München an Elliott Investment Management. Verkäufer war WP Carey. Elliot Investment Management hat zudem das Max Brown Hotel in Berlin übernommen.
- Die Veräußerung des Femina Palais in Berlin an Vivion. Das ehemalige Ellington Hotel in der Nürnberger Straße wurde aus der Signa-Insolvenz verkauft.
- Zudem konnte die Noordkant Investment Partners mit dem Erwerb des Arosa Collection Hotel Cêres am Meer in Binz auf Rügen die erste Akquisition für ihren neuaufgelegten Spezial-AIF für Ferien- und Stadthotels in touristischen Lagen umsetzen.
Christine Mayer, Head of Hotel Valuation Germany & Austria bei Cushman & Wakefield, zu den Aussichten für den Investmentmarkt: „Betreiberfreie Verkäufe beziehungsweise Betriebsübernahmen durch Owner-Operator prägen weiterhin den Transaktionsmarkt. Ein Anziehen der Transaktionsaktivität ist spürbar, wenngleich immer noch auf verhaltenem Niveau. Internationale Investoren waren im dritten Quartal prägend und zeigen das Vertrauen in den deutschen Markt. Dabei fand der Großteil der Transaktionen außerhalb der Top-7-Märkte statt.“ red/sar
