Kosten senken mit Mobile Access
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Smartphone-basierte Lösungen halten vermehrt Einzug in die Welt der Schließsysteme für Hotels. Sie bieten eine Reihe von Zusatznutzen und tragen zu deutlich komfortableren Abläufen für die Gäste bei. Wie Sie mit den Mobile Access-Lösungen von Salto Systems Ihre Guest Journey verbessern.
Smartphones bilden mittlerweile in vielen Fällen die technische Zentrale des täglichen Lebens, privat wie beruflich. Kommunikation, Kalenderfunktionen, Kontaktdatenverwaltung und Ticketzentrale für Flüge, Bahnfahrten oder Messen sind Standardanwendungen in der mobilen Welt. Für Hotels sind mobile Lösungen für das Buchen, den Check-in und Meldeschein, die Gästemappe sowie für die Bedienung von technischen Systemen verfügbar. Es ist nur logisch, in diese digitalen Prozesse auch die Türöffnung einzubeziehen. Denn nur dadurch entsteht eine durchgängige digitale Gästereise.
Mobile Access: Die wichtigsten Fragen im Überblick
- Was ist Mobile Access?
- Wie werden die Zutrittsrechte vergeben?
- Was sind die Vorteile von Mobile Access?
- Ist das System kompatibel mit der Hotelsoftware?
- Wie funktioniert die Datenübertragung an das Smartphone?
- Ist die Datenübertragung sicher?
Was ist Mobile Access?
Mit Mobile Access geben Sie Ihren Gästen die Möglichkeit, Türen ganz einfach per Mobiltelefon zu öffnen. Die Zutrittsrechte zu den ausgewählten Räumen werden den Kunden vorab auf ihr Smartphone gesendet.
Wie werden die Zutrittsrechte vergeben?
Die digitalen Schlüssel, welche alle örtlichen und zeitlichen Zutrittsrechte umfassen, werden in der Zutrittsmanagementsoftware vergeben und verschlüsselt via Cloud-Dienst und Mobilfunk an das Smartphone des Nutzers übermittelt. Das bedeutet, dass Zutrittsrechte in Echtzeit zugeteilt, geändert und entzogen werden – und das ohne zusätzliche Infrastruktur und Verkabelung. Die Echtzeit-Kommunikation erlaubt eine sofortige Reaktion, falls z.B. das Smartphone abhandengekommen ist, Gäste den Aufenthalt storniert oder kurzfristig verlängert haben.
Aufgrund der bidirektionalen Kommunikation zwischen Server, Smartphone und Türhardware gelangen außerdem relevante Systemdaten in Echtzeit zur Rezeption und zur Tür. Dazu zählen Batteriestand und Protokolldaten, die bei jeder Türöffnung per Smartphone ausgelesen und an die Managementsoftware übertragen werden. Andersherum finden aktuelle Sperrlisten ihren Weg in den elektronischen Beschlag an der Tür, wodurch der Zutritt mit gesperrten oder gelöschten Identmedien oder digitalen Schlüsseln nicht mehr möglich ist. Systemverwalter sind dadurch wesentlich schneller über den Status ihrer Türen informiert, gleichzeitig erhöht sich die Sicherheit an den Türen.
Was sind die Vorteile von Mobile Access?
Der Komfortgewinn zeigt sich u.a. in der Hotellerie sehr deutlich, wo Mobile Access als erstes eingesetzt wurde und mittlerweile zu den Standardanforderungen gehört. Zu den wichtigsten Vorteilen zählt, dass Gäste nicht mehr an der Rezeption anstehen müssen, um ihren Zimmerschlüssel abzuholen oder zurückzubringen. Das spart – besonders zu Stoßzeiten – viel Zeit. Obendrein können Gäste unabhängig von den Rezeptionszeiten anreisen.
Dank Mobile Access und digitalem Check-in haben sich in der Hotelbranche neue Geschäftsmodelle entwickelt, die komplett auf eine Rezeption verzichten und die gesamte Guest Journey digital und mobil abbilden. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind die Prozessoptimierung und Betriebseffizienz. Denn dank der Digitalisierung sind weniger Mitarbeiter nötig – ein wichtiger Punkt in Zeiten des Fachkräftemangels im Gastgewerbe.





Die Türöffnung über Mobile Access erhöht den Nutzerkomfort und trägt zu effizienteren Prozessen in Hotels bei.
Ist das System kompatibel mit der Hotelsoftware?
Für einen reibungslosen Betrieb im Hotel sollte die mobile Zutrittslösung in die Infrastruktur des Hauses integrierbar sein. Das betrifft in erster Linie das Property Management System (PMS), aber auch digitale Hotelservices, Raummanagementsysteme, Gebäudetechnik sowie ggf. Self-Check-in-Lösungen.
Für einen reibungslosen Betrieb in der Praxis sind allerdings nicht nur die Leistungsmerkmale der Technologie auschlaggebend. Wichtig ist überdies die nahtlose und umfassende Systemarchitektur. Gerade hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Denn insbesondere über mobile Zutrittslösungen, mit denen man per digitalem Schlüssel und Smartphone Türen öffnen kann, verfügen nur wenige Hersteller aus eigener Entwicklung, weshalb sie auf Drittanbieter angewiesen sind. Entsprechend kritisch sollten Anwender solche „zusammengestückelten“ Anlagen bewerten, um später nicht vor Problemen mit der Datenübertragung oder Kompatibilität zu stehen.
Wie funktioniert die Datenübertragung an das Smartphone?
In mobilen Zutrittslösungen werden die Zutrittsrechte in der Managementsoftware vergeben und als digitaler Schlüssel „Over the Air“ (OTA) an das verifizierte Smartphone verschickt. Die zum System gehörende oder integrierte App (Native oder Progressive Web App) überträgt dann die Daten über die Bluetooth- oder die NFC-Schnittstelle an die Türhardware zur Berechtigungsprüfung.
Ein Vorteil von Bluetooth ist, dass es sich um eine standardisierte Schnittstelle handelt, die in praktisch jedem Smartphone – egal von welchem Hersteller oder welches Modell – eingebaut und nutzbar ist. Parallel funktioniert die Datenübertragung über NFC (Near Field Communication). Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Kompatibilität vom Hersteller des Smartphones und der Version des mobilen Betriebssystems abhängt.
Ist die Datenübertragung sicher?
Mobile Zutrittslösungen weisen – zumindest bei einigen Anbietern – ein hohes Sicherheitsniveau auf. Empfehlenswert sind Systeme, die mehrere Sicherheitstechnologien und -mechanismen miteinander kombinieren. So werden bei diesen beispielsweise die digitalen Schlüssel AES-128-Bit verschlüsselt und der Datenaustausch erfolgt SSL-gesichert (Secure Socket Layer).
