Hoteliers können bis Ende des Jahres Energieeffizienz-Maßnahmen direkt starten und dafür sofort die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beantragen. 2024 ändert sich das Prozedere.
Ab 2024 muss zunächst die Beantragung abgewartet werden, bevor mit der Umsetzung von Energieeinsparungsprojekten begonnen werden kann. Darauf macht Betterspace aufmerksam, ein Anbieter von Softwarelösungen für die digitale Gästekommunikation und intelligentem Energiemanagement.
Auf dem Weg zu mehr Effizienz im Hotel werden so beispielsweise 15 Prozent der Aufwendungen für „better energy“, die Energiemanagement-Software und Heizungssteuerung per Funk-Thermostaten, vom Staat übernommen. Hinzu kämen 15 Prozent Förderung auf die laufenden Kosten der ersten beiden Jahre und eine bis zu 31-prozentige Energieeinsparung durch die automatische Steuerung der Heizkörper in Abhängigkeit von der Belegung des Hotels. So lohne sich die Verkleinerung des hoteleigenen CO2-Fußabdrucks ökonomisch und ökologisch.
Was ist die BEG-Förderung?
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG-Förderung, ist ein Förderprogramm in Deutschland, das energieeffizientes Bauen und Sanieren unterstützt. Die Schirmherrschaft obliegt dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, dem BAFA. Ziel der BEG-Förderung ist es, den Einsatz erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz in Gebäuden zu erhöhen und dadurch den CO2-Ausstoß zu reduzieren sowie den Klimaschutz voranzutreiben. Die BEG-Förderung richtet sich an Eigentümer von Wohngebäuden, Unternehmen, Kommunen und andere Akteure im Bereich des Bauens und Sanierens, also auch an Hotels. (Quelle: Betterspace)
"Auf den Energiemärkten herrschen große Schwankungen und es ist nicht absehbar, wie sich Strompreise und Preise für fossile Energieträger wie Erdgas in Zukunft entwickeln werden“, sagt Benjamin Köhler, Geschäftsführer Betterspace. „Auch unabhängig von den Energiepreisen wird für Hotels der Faktor Nachhaltigkeit zusehends zu einem Verkaufsargument Gästen gegenüber.“
Damit Hoteliers bürokratische Hürden schnell und einfach meistern können, hat sich das Unternehmen mit der Limón GmbH aus Kassel Experten für das Beantragen der BEG-Förderung an Bord geholt. Es gebe zudem eine Erfolgsgarantie, so dass bei Nicht-Bewilligung eines Antrags keine Kosten entstehen. Die Hälfte der Beratungskosten übernehme die BEG-Förderung. So seien Hoteliers auf der sicheren Seite, um Energieeffizienz-Maßnahmen zügig umzusetzen und noch in der aktuellen Heizperiode von den Einsparungen durch eine intelligente Heizungssteuerung zu profitieren. red/nz
Mit intelligenten Energiemanagement-System lassen sich Energiekosten im Hotel um bis zu 31 Prozent reduzieren. Mithilfe des Energiesparrechners können Hoteliers herausfinden, wie groß das Einsparpotenzial wirklich ist.