Mini-Supermarkt im Hotel-Foyer

Gäste reagieren positiv auf das Angebot des Mini-Supermarktes in der Lobby. © Event Hotels
14 Häuser der Event Hotels in Deutschland bieten ihren Gästen einen neuen Service: Mit dem sogenannten „Marketplace“ steht in der Lobby eine Art Mini-Supermarkt bereit.
Berlin, 19.02.2016 │ Eine größere Auswahl an Getränken und Snacks, eine komfortable Versorgung mit Hygieneartikeln und ein wechselndes Angebot an regionalen Produkten und Souvenirs – gut sichtbar in der Lobby platziert, versorgen die „Marketplaces“ als eine Art Mini-Supermarkt Reisende rund um die Uhr mit den wichtigsten Dingen für den täglichen Bedarf. Und das meist zu deutlich günstigeren Preisen als eine Minibar. Diese wurden im gleichen Zug in der Standardzimmerkategorie aller Häuser abgeschafft. In der Superior-Kategorie bleiben die Minibars als Inklusiv-Angebot zum Übernachtungspreis erhalten. Über das neue Angebot werden die Hotelgäste beim Check-in und über Flyer auf den Zimmern informiert.
„Unsere Gäste nehmen den Marketplace sehr gut an“, berichtet Teodora Ilieva, Junior Sales & Distribution Manager im Park Inn by Radisson Mannheim über die Erfahrungen seit der Umstellung. „Vor allem das größere Angebot wird positiv bewertet.“ Auch im Park Inn by Radisson Düsseldorf Süd ist man mit der Akzeptanz durch die Gäste zufrieden. „Die spät Anreisenden freuen sich besonders, wenn sie nach 23:30 Uhr noch ein Sandwich bekommen“, so Food & Beverage Manager Nina Oberstraß, „weil dann die Küche bereits geschlossen ist.“
Ökonomische und ökologische Aspekte
Für die Umstellung auf den Mini-Supermarkt in der Lobby gab es neben einer Erweiterung des Produkt- und Serviceangebots für die Hotelgäste vor allem ökonomische Gründe. „Die Minibars in der Standardkategorie wurden von den Gästen nicht mehr angenommen. Selbst bei einer Belegung von 70 Prozent wurden die Inhalte von den Gästen kaum genutzt. Dem gegenüber stand der vergleichsweise hohe Aufwand durch Kontrolle, Reinigung und Wartung durch das Zimmerpersonal“, so Michael Schirgewohn, Geschäfsfüher der Event Hotels. Die Zimmermädchen würden nun deutlich entlastet und können sich auf ihre eigentliche Aufgabe, die Pflege und Reinigung der Zimmer, noch besser konzentrieren. Darüber hinaus macht Michael Schirgewohn ökologische Vorteile geltend: „Auch wenn wir in den Hotels moderne Geräte hatten: Der Stromverbrauch ist deutlich gesunken, seit wir im überwiegenden Teil der Zimmer keine Minibars mehr betreiben.“
Mit der Umstellung wurde bereits Mitte 2013 begonnen, der Wechsel des Angebots sollte sukzessive erfolgen. „Natürlich waren uns die Resonanz und die Akzeptanz unserer Gäste wichtig“, betont Michael Schirgewohn. „Negative Reaktionen waren die absolute Ausnahme. Das ist bis heute so – auch nach dem Abschluss der Umstellung Ende 2015.“