Bilanz 2021 B&B Hotels erreicht zeitweise fast Vorkrisenniveau

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B&B Hotels hat seine Bilanz für 2021 veröffentlicht. © B&B Hotels

Langsam zurück auf Vorkrisenniveau: B&B Hotels verzeichnet nach eigenen Angaben im dritten Quartal 2021 einen Aufschwung. Die Budgethotelkette eröffnete im vergangenen Jahr zudem 15 Hotels in Deutschland und zwei in Österreich. Dazu kam der Markteintritt in die Niederlande.
Wie B&B Hotels mitteilt, hat das Unternehmen im dritten Quartal 2021 einen Aufschwung verzeichnet. Der beste Monat war der August, in dem die Auslastung fast das Niveau des Vorkrisenjahres 2019 erreichte. Die Hotelbelegung 2021 lag bei 43,2 Prozent und somit trotz erneuten Hotelschließungen über der durchschnittlichen Auslastung von 38 Prozent des Vorjahres. Auch im Umsatz spiegelt sich die gesteigerte Auslastung wider: Im dritten Quartal verzeichnete die Budgethotelgruppe einen Gesamtumsatz von 61,9 Millionen Euro und damit einen Anstieg von 48 Prozent gegenüber dem ersten Krisenjahr 2020.

Kleinere Standorte gewinnen

Besonders kleinere Standorte gehörten laut B&B Hotels zu den Gewinnern. Dazu zählen die Häuser in Kiel, Rostock, Aschaffenburg oder Marburg. Ebenso erfolgreich waren freizeitgeprägte Standorte, insbesondere in Küstenregionen, wie Cuxhaven, Bremerhaven, Lübeck und Emden. Aber auch die Häuser im Städteziel Würzburg und Konstanz am Bodensee erfreuten sich hoher Beliebtheit, so das Unternehmen.
"Wir beobachten für B&B Hotels eine gleichbleibende Zufriedenheit unserer Gäste. Unser NPS (Net Promoter Score) liegt bei 64, unsere Wiederempfehlungsrate konstant bei 94 Prozent", erklärt Max C. Luscher, CEO Central and Northern Europe bei B&B HOTELS. "Das macht uns stolz und zeigt, dass wir die richtige Strategie verfolgen. Wir entwickeln unser Produkt kontinuierlich weiter und werden das auch in 2022 fortsetzen."

Neueröffnungen und Übernahmen geplant

Für das laufende Jahr sind deutschlandweit insgesamt 13 Neueröffnungen und Übernahmen geplant. Dazu zählen Standorte wie Köln, Gießen und Nürnberg. Für Zentral- und Nordeuropa sind vergangenes Jahr 22 Verträge finalisiert worden. "Wir befinden uns weiterhin auf Wachstumskurs und werden in den kommenden Wochen und Monaten sicherlich noch weitere Verträge abschließen", so Luscher.