Mit dem Meliá Frankfurt City Hotel und dem Ruby Louise gingen zwei neue Hotels in der Frankfurter Innenstadt an den Start, die ihre eigenen Akzente setzen und alles Nötige bieten, um auch die lokale Szene in ihren Bann zu ziehen.
Er ist eine beeindruckende Immobilie: Im neuen, 140 Meter hohen Wolkenkratzer "One Forty West" zwischen Westend und Bockenheim, einen Katzensprung von der Messe entfernt, ging im Sommer das Meliá Frankfurt City Hotel ins Soft-Opening. Mit 431 Zimmern, zwei Restaurants und einem atemberaubenden Blick über die Stadt spiegelt es den kosmopolitischen Stil der Bankenmetropole wider. Die Balkone sind spiralförmig um das Gebäude angeordnet und verleihen ihm eine einzigartige Silhouette in der Skyline "Mainhattans". Investor des Hybridturms aus Luxusapartments und Hoteldienstleistungen ist Commerz Real.
Architektur
Entworfen wurde das Gebäude vom Frankfurter Architekturbüro CMA Cyrus Moser Architekten, für die Innenarchitektur zeichnet das Büro Jonasplan verantwortlich. Das Viersterne-Superior Hotel belegt die Etagen 1 bis 23. Alle Zimmer und Suiten sind in 13 Konferenz- und Besprechungsräume. Der größte Raum misst 655 Quadratmeter und ist in fünf Bereiche teilbar. Automobilpräsentationen können mittels einer Hebebühne realisiert werden. "Wir werden wegen der Pandemie unsere Strategie nicht komplett ändern", erklärt Bastian Becker. Das Sales-Team des Hotels habe Kontakt mit Automotive-Agenturen aufgenommen, zudem konnte man bereits Berufstätige aus den umliegenden Büros für den Quick-Lunch im Restaurant "Neu-Frankfurt" gewinnen. "Im Augenblick ist natürlich auch der Inlandsmarkt sehr wichtig für uns",so Becker. "Da sind unsere vielen Balkone durchaus ein USP."
Energieeffizienz
Ein weiterer Anspruch des Meliá sind sein effizienter Einsatz von Ressourcen und sein Engagement für Produkte mit geringer Umweltbelastung wie beispielsweise dem nachhaltigen Naturdesignboden von Chilewich. Die Gebäudetechnik des Hotels, darunter viele Bewegungsmelder sowie energiesparende Elektrogeräte und Lampen, reduziert den Jahresenergieverbrauch. Zudem wird das Abwasser durch eine eigene Kläranlage nahezu autark gereinigt und wiederverwertet. Ein KI-gestütztes, effizientes Fahrstuhlsystem erzeugt Strom zur Selbstnutzung. Last, but not least wird ein Großteil des Wassers mit Erdsonden erhitzt, um auch hier Energieeffizienz zu gewährleisten.
Lifestyle
Wer das im April 2021 eröffnete Ruby Louise in der Neuen Rothhofstraße im Frankfurter Bankenviertel sucht, läuft leicht Gefahr, an seinem unscheinbaren, schmalen Eingang vorbeizumarschieren. Und selbst wenn man diesen durchschritten hat, ist von einer Rezeption oder Lobby nichts zu sehen, sie liegt in der sechsten Etage. Dort angekommen erwarten die Gäste ein multifunktionaler Tresen aus Rezeption und Bar sowie die originell ausgestatte, 400 Quadratmeter große Dachterrasse. Bar und Café erstrecken sich über zwei Etagen und kombinieren Biedermeier-Flair und samtig weiche Stoffe mit Street Art und urbanen Akzenten. Die Gastronomie des Ruby Louise wurde seit der Eröffnung besonders gut von den Frankfurtern angenommen.
Design
Designt von Rubys Inhouse-Design-Team, verkörpert das Hotel auf insgesamt 6.000 Quadratmetern Fläche den bekannten Ruby Lean Luxury Stil: 215 smarte, mit hochwertigen Materialien eingerichtete Zimmer Bio-Tee, Ice-Dispenser und eine Vending Machine mit Bio-Snacks und Getränken. Gäste, denen die Produkte im Ruby gefallen haben, können aus der Souvenir-Vitrine neben der Rezeption beispielsweise Tee, Kaffee,
Duftkerzen oder die Ruby Care Shampoos und Duschgels erwerben. Zudem verkauft Ruby auch seine hochwertigen Bettwaren. Das Ruby Louise hat kein eigenes Fitnessstudio, kooperiert jedoch mit einem lokalen Studio. Die Zimmer sind in fünf unterschiedliche Kategorien aufgeteilt, von Loft Rooms (30 qm) über Wow Rooms (22 qm), Lovely Rooms (18 qm), Cosy Rooms (15 qm) bis zu den kleinen Einzelzimmern, den Nest Rooms (13 qm).
Nachhaltigkeit
Das Thema Nachhaltigkeit reicht bei Ruby von der Wahl erneuerbarer Energie und intelligenter Wassersteuerung bis zur Vermeidung von Papier. In den Zimmern finden die Gäste intelligente Beleuchtungssysteme und nachfüllbare Ruby-Care-Behälter sowie natürliche Materialien wie Holzverkleidungen und Holzböden vor. Im Rahmen des Möglichen nutzt das Design-Team auch gebrauchte Möbel und restauriert sie. Diese verleihen der Einrichtung zum einen mehr Charakter, zum anderen verbessert sich so aber auch die CO2-Bilanz.




