Zusammenführung Marriott jetzt mit zwei Top-Marken am Frankfurter Airport

Im September hatte der amerikanische Hotelkonzern den Schritt angekündigt, heute folgte der Vollzug: Das Frankfurter Airport-Hotel wurde gesplittet, sodass Sheraton und Marriott jetzt unter einem Dach beheimatet sind. Wie genau funktioniert die Aufteilung?

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Das Sheraton, das bislang drei miteinander verbundene Gebäude mit 1.008 Zimmern umfasste, wurde aufgeteilt in ein Sheraton Hotel mit 779 Zimmern und das neu gestaltete Frankfurt Airport Marriott Hotel mit 233 Zimmern, die sich in einem eigenen Gebäudeteil befinden. Jedes Hotel hat getreu der jeweiligen Markenphilosophie seine eigenen Charakteristika – einschließlich der Gestaltung der Gästezimmer, der Executive Lounges und der eigenen Lobby – und spricht einen entsprechenden Gästekreis an. Die beiden Hotels teilen sich die umfangreichen gastronomischen Einrichtungen, Fitnessbereiche sowie den Veranstaltungs- und Kongressbereich, die früher dem Sheraton Hotel alleine zugeordnet waren.

„Ich freue mich, dass wir die Synergien und die Attraktivität dieser beiden beliebten Marken nutzen können, um unseren Gästen mehr Auswahl und Flexibilität zu bieten”, sagt John Licence, Vice President, Premium & Select Brands Europe, Marriott Internationa. Weiterhin beonte Licence, dass sich beide Marken derzeit in einem Transformationsprozess befinden, um das Gasterlebnis in den Hotels weltweit auf individuelle Weise zu verändern. In Frankfurt könne man jetzt das beste beider Marken anbieten.

Das Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center befindet sich bereits seit längerem in einem Umwandlungsprozess: In den vergangenen fünf Jahren wurden alle Zimmer renoviert, zuletzt die im Mai 2019 abgeschlossene Modernisierung von 246 Zimmern und Suiten. Gemäß der jüngsten Markenstrategie wird das seit 45 Jahren etablierte Hotel künftig zum Treffpunkt für Gäste und Besucher und sorgt für innovative Gemeinschaftserlebnisse, zu der auch die in Kürze eröffnende Sheraton Club Lounge gehören soll.

Joi-Design gestaltet das neue Marriott

Das Frankfurt Airport Marriott Hotel will sich stil- und anspruchsvoll präsentieren. Aus diesem Grund wurde ein Design-Konzept des Hamburger Unternehmens JOI-Design gewählt, das von der Geschichte Frankfurts rund um Literatur, die Druckindustrie und die berühmte Frankfurter Buchmesse inspiriert ist. Mit zahlreichen kreativen Hinweisen zieht sich das Thema wie ein roter Faden durch das Hotel – große Buchstaben auf den Teppichen der Korridore weisen den Weg zu den Zimmern, wo Zitate an den Wänden, verschiedene literarische Design-Elemente und ein Sofa zum Lesen eines Buches und Entspannen einladen.

In der Lobby schaffen zahlreiche Bibliothekselemente und Sitzgelegenheiten einen kreativen und vielfältig nutzbaren Bereich, wo harmonisches Design und Komfort miteinander verschmelzen. Ziel der Gestaltung ist es, den Gästen verschiedene Möglichkeiten zu bieten, ihre Kreativität und Produktivität zu fördern. Die 233 modern eingerichteten Gästezimmer sind primär in abgestimmten Grau-, Schwarz- und Brauntönen gehalten und verfügen über einen komfortablen Arbeitsbereich mit Sofa und flexiblem Tisch.

Das Frankfurt Airport Marriott Hotel verfügt außerdem über den M Club, eine exklusive 24/7-Lounge zum Entspannen, Arbeiten und zum Durchführen von kleineren Besprechungen. Auch hier verweisen Zitate rund um den Buchdruck sowie zahlreiche Bibliothekselemente auf die Historie des Standortes.

Letzte Modernisierungsphase des Gesamtprojekts

Ende 2020 wird mit der Renovierung der Sheraton Lobby, des Sheraton Konferenzzentrums und der von beiden Hotels gemeinsam genutzten gastronomischen Einrichtungen, darunter zwei Restaurants, zwei Bars und einem Lobby-Café, begonnen. Das Kongresszentrum, ein flexibler Veranstaltungsraum für Veranstaltungen mit bis zu 1.200 Teilnehmern, wurde bereits 2019 mit einem hochmodernen Beleuchtungskonzept ausgestattet, während die übrigen Tagungsräume in den nächsten zwei Jahren weiter renoviert werden. Voraussichtlich Ende 2022 wird der gesamte Hotelkomplex vollständig modernisiert sein.

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