Dorint Hamburg EppendorfZurück im Boom-Markt Hamburg

Es ist schon ein paar Jahre her, dass Dorint mit der Hansestadt in Verbindung gebracht wurde. Vor allem mit der Eröffnung des Luxushotels Am Alten Wall im Jahr 2000 machte sich die Kölner Gruppe hier einen Namen. Dieses Haus musste aber ebenso wie das Dorint Hamburg Alster vor vier Jahren an Accor abgegeben werden. Im September meldete sich ­Dorint jetzt eindrucksvoll mit einem Vier-Sterne-Hotel zurück, das von Synergien zum nahe gelegenen Universitätsklinikum profitieren will.

Efeuumrankte Jugendstilhäuser und Backsteinvillen – Eppendorf gehört zu den beliebtesten Wohngebieten Hamburgs. Hinzu kommen elegante Einkaufsstraßen, zahlreiche Cafés und Restaurants sowie das Universitätsklinikum (UKE), das als medizinisches Zentrum der Stadt fungiert. Auf einem rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück in direkter Nachbarschaft zum Klinikum empfing am 15. September das neue Dorint Hotel seine ersten Gäste; diesen stehen 195 Zimmer inklusive 14 Suiten zur Verfügung.

»Wir sind sehr froh, dass wir jetzt wieder mit einem Haus in Hamburg vertreten sind«, erklärte Hoteldirektor Andreas Rühlicke anlässlich der Eröffnung des 30 Millionen Euro umfassenden Projekts. Geplant und realisiert wurde das Hotel von der B&L Gruppe aus Hamburg mit ihrem Partner, der Paribus-Gruppe. Der Pachtvertrag der Neuen Dorint GmbH läuft über 20 Jahre. »Durch die Hotelansiedlung sollen auch Synergien mit dem Universitätsklinikum und der Facharztklinik geschaffen werden«, erklärt Thorsten Testorp, Geschäftsführer der B&L Gruppe. Prof. Dr. Jörg Debatin, Vorstandsvorsitzender des UKE, ergänzt: »Wir freuen uns, dass insbesondere Angehörige und Besucher von UKE-Patienten künftig in einem direkt am Klinikum gelegenen Hotel wohnen können. Alle Einrichtungen auf dem Gelände profitieren von diesem Neubau. Er ist ein weiterer Baustein in der Entwicklung des Gesundheitsparks Eppendorf.«

Entstanden ist ein Gebäudekomplex mit drei unterschiedlich hohen Baukörpern: ein sechsgeschossiger Bau, der die Höhe der benachbarten Facharztklinik aufnimmt, ein viergeschossiger Bereich entlang der Martinistraße sowie ein eingeschossiges Konferenzzentrum, das von den höheren Gebäuden umschlossen wird. Die Gestaltung der schneeweißen Fassaden orientiert sich mit ihren großen Fensterfronten in einer zeitgemäß übersetzten Form an der Idee des gehobenen Wohnens im traditionellen Gründerzeitviertel Eppendorf.

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