Zur weiteren Nutzung der Outdoor-BereicheDehoga fordert Erlaubnis für Heizpilze

Heizpilze stoßen klimaschädliches Kohlendioxid aus und sind daher in einigen Kommunen verboten. Zur Nutzung der Außenbereiche auch in den kühleren Jahreszeiten sind sie aber von enormer Bedeutung. (Bild: Pixabay/Harald_Landsrath )

Die Outdoor-Bereiche sind für Gastronomen wegen der Coronakrise in diesem Jahr von großer Bedeutung. Was aber, wenn das Wetter wieder kühler wird? Der Dehoga fordert nun, Heizpilze im Außenbereich wieder zu erlauben. Diese sind in Deutschland zwar nicht flächendeckend, aber dennoch in vielen Städten verboten.

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“Die Kommunen, die derzeit ein Verbot von Heizpilzen haben, sollten es in diesem Herbst und Winter aussetzen”, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Ingrid Hartges, dem “Tagesspiegel”. Sie ist der Ansicht, dass es erlaubt sein sollte, dass “Wirte, die keine andere Möglichkeit haben, in diesem Winter Gas-Heizpilze und Elektro-Wärmestrahler verwenden dürfen.” Somit könnten auch die Abstandsregeln besser eingehalten werden, da die Gäste auch im Herbst und Winter im Außenbereich platziert werden könnten.

In vielen Kommunen sind die Heizpilze aus Umweltschutzgründen verboten, da sie Kohlendioxd ausstoßen. Der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Marcel Kling, zeigte sich gegenüber der Zeitung aber offen: “Heizpilze sind umweltpolitisch problematisch, einen verantwortlichen Einsatz in diesem Ausnahmejahr 2020 sollten wir aber zulassen.”

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