Distanzierung von unseriösen Angeboten FCSI-Berater werden künftig auch nach ISO-Norm zertifiziert

Frank Wagner, Präsident des FCSI Deutschland-Österreich, über die Mitglieder des Berater-Verbandes. (Bild: FCSI Deutschland-Österreich)

Der Planer- und Beraterverband FCSI Deutschland-Österreich zertifiziert seine Professionellen Mitglieder auf freiwilliger Basis jetzt auch nach der globalen ISO20700-Norm für Managementberatungsdienstleistungen. Damit will man sich ein Alleinstellungsmerkmal schaffen.

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Der FCSI Deutschland-Österreich und seine Mitglieder garantieren die hohe Qualität ihrer Beratungsdienstleistung jetzt auch mit dem ISO20700-Siegel. Dieses vom weltweiten Verband der Beratungswirtschaft (CMC-Global) verliehene Zertifikat fördert Innovation, Differenzierung, ethisches Handeln, Serviceexzellenz und fortdauernde Weiterentwicklung mit dem Ziel, die Transparenz und das Verständnis zwischen den Kunden und den Anbietern von Beratungsdienstleistungen stetig zu verbessern. Die durch CMC-Global entwickelten Standards sollen eine kundenorientierte und zeitgemäße Beratungspraxis ermöglichen.

Abgrenzung zu unseriösen Beratern

Das Bundesamt für Außenwirtschaft (BAFA) hatte im Zuge der Corona-Krise einen Rettungsfonds aufgelegt, über den Beraterhonorare übernommen werden sollten. Das Förderprogramm wurde wie unter anderem die Tagesschau berichtet jedoch wieder ausgesetzt – auch nachdem unseriöse Berater ihre Dienste nicht entsprechend der Richtlinien angeboten hatten. “Der FCSI distanziert sich hiermit von diesen Personen, deren Aktivitäten die Entscheidung der BAFA mitbeeinflusst haben”, heißt es dazu von Seiten des Verbandes.

FCSI-Mitgliedschaft als Gütesiegel

Diejenigen Berater, die sich Professionelles Mitglied des FCSI Deutschland-Österreich nennen und den Schriftzug des Verbands im Namen führen dürfen, müssen sich regelmäßig einer Kompetenzprüfung unterziehen, darauf weist der Verband nochmals hin. Die Aufnahme erfolgt ausschließlich nach bestandener Prüfung. Jeder FCSI-Berater ist ein Spezialist auf seinem Gebiet und bietet nachweislich Wissen und Erfahrung in diesem Bereich nach einem klar definierten und strukturierten Prozess an, zu denen er jederzeit Referenzen zur Verfügung stellen kann. „Weiterbildung ist für den FCSI ein wesentlicher Bestandteil“, erklärt FCSI-Präsident Frank Wagner. „Jedes Professionelle Mitglied muss seine Aktivitäten jährlich in der Fortbildung nachweisen, um weiterhin Bestandteil des Verbandes bleiben zu dürfen. Die Aufnahmekriterien sind streng und werden kontinuierlich von zentraler Stelle überprüft. Nur wer dauerhaft hohe Qualitätsansprüche an seine eigene Arbeit anlegt, bleibt Mitglied im Verband.“ 

Der FCSI Deutschland-Österreich empfiehlt deshalb jedem Unternehmen der Hospitality-Branche, das in Zeiten der Veränderung seinen Betrieb neu ausrichten oder für die Zukunft auf solide Beine stellen möchte, sich an den Verband zu wenden. Frank Wagner: „Unsere Professionellen Mitglieder unterscheiden sich in Arbeitsweise, Netzwerk und Erfahrung von vielen Beratern, denen dieser Hintergrund fehlt.“

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