Zukunftsforschung So reist man im Jahr 2086

IHG

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der InterContinental Hotels & Resorts blickt das Unternehmen gemeinsam mit der amerikanischen Zukunftsforscherin Faith Popcorn heute schon einmal weitere 70 Jahre voraus. Wie sieht das Reisen wohl im Jahr 2086 aus? Acht Zukunftsthesen geben einen ersten Eindruck davon.

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„Gäste werden sich unvergessliche Erlebnisse zwischen der echten und der virtuellen Welt wünschen“, erläutert Faith Popcorn. „Wenn sich Hotels Virtual Reality, sich ändernde Vorlieben sowie biometrische Daten zunutze machen, können sie ihren Gästen in Zukunft einzigartige Erfahrungen bieten.“

These 1: Auf den Leib gedruckt

In 70 Jahren könnten luxuriöse Hotels mit Modemarken kooperieren, den Gästen komplette Kleiderschränke bereitstellen. Ausgewählt wird der Inhalt auf Basis von Online-Shopping-Gewohnheiten und Kleidergröße der Träger sowie der lokalen Wetterlage. Eine Chance für Marken, neue Kunden zu gewinnen. Und eine für Urlauber: Nie wieder packen – wie klingt das? Wer fürchtet, seine Kleider zu vermissen, kann unbesorgt sein. Per 3-D-Drucker werden die Lieblingsstücke bereits am Zielort sein, noch bevor der Gast selbst eintrifft.

These 2: Gemeinsam, überall, jederzeit

Aus der Postkarte wurde das Selfie – in Zukunft verwischt Virtual Reality die Grenzen von Zeit und Raum noch weiter. Noch einfacher und eindrucksvoller als heute können Reisende 2086 aufregende Erlebnisse mit Freunden und Familie auf der ganzen Welt teilen. Oder sie nehmen ihren Liebsten direkt mit auf eine virtuelle Abenteuertour, etwa auf einen simulierten Tauchgang durch verlassene Korallenriffe: in Echtzeit und bequem vom Hotelzimmer aus.

These 3: Reisen und lernen

Tag für Tag in die gleiche Schule gehen, das ist für Kinder und Jugendliche im Jahr 2086 undenkbar. Ihre Eltern reisen nicht nur viel, sie arbeiten auch von unterwegs aus. Der Nachwuchs zieht mit. Also werden die Schulaufgaben im Hotel erledigt, und mit ihnen nicht selten der gesamte Bildungsalltag. Hotelmarken sind gut beraten, in ihren Häusern früh genug Lernangebote zu schaffen – für Kinder, aber auch für Erwachsene. Zum Beispiel in Form von Holografien historischer Persönlichkeiten wie etwa Albert Einstein.

These 4: Der Gefahr sicher ins Auge blicken

Was heute als Luxus verstanden wird, ist in Zukunft so selbstverständlich, dass sich Reisende nach neuen, extremeren Erlebnissen sehnen. Mithilfe von Virtual Reality bieten Hotels ihren Gästen die Möglichkeit, die eigenen Grenzen auszutesten. So können sich Urlauber etwa spielerisch durch gefährliche Wildnis bewegen oder in schwindelnden Höhen wandeln, dabei aber in Sicherheit bleiben.

These 5: Hoch hinaus oder doch tief hinunter?

Die Architektur von Luxushotels wird sich dramatisch verändern. Auch gilt es, neue Territorien zu erschließen. Ein Beispiel dafür ist schon jetzt das InterContinental Songjiang Quarry Hotel in China (Foto). Es wird derzeit in einem 90 Meter tiefen Steinbruch umweltfreundlich angelegt, Unterwasser-Zimmer inklusive. Nach seiner Fertigstellung wird das Luxusresort mit Geothermie und Solarenergie betrieben.

These 6: Wohnen nach Wunsch

Weil Geschmäcker verschieden sind und sich alle Gäste wohlfühlen sollen, werden sie in Zukunft die Möglichkeit haben, Zimmer oder Suite individuell zu gestalten. Den Anfang machen die InterContinental Hotels & Resorts bereits heute und arbeiten dafür mit Innarchitektin Tara Bernerd zusammen, die eine neue Design-Philosophie für die Marke mit entwickelt. Der Blick ins Jahr 2086 zeigt große Vielfalt, angefangen bei der selbstgewählten Wanddekoration bis zum bestellbaren Wetter in jedem Raum. Zauberei? Virtual Reality und Hologramme werden dies in Zukunft möglich machen.

These 7: Mehrere Kulturen gleichzeitig erleben

Warum nur einen Teil der Welt bereisen, wenn alle unter einem Dach versammelt sind? Für Hotelgäste der Zukunft liegen karibischer Traumstrand und alpiner Pulverschnee nur wenige Schritte voneinander entfernt. Einzelne Gebäudeflügel oder Zimmer werden so gestaltet, dass sie einen realistischen Eindruck unterschiedlicher Landschaften und Kulturen vermitteln. So können Urlauber auf Weltreise gehen – ohne dabei das Hotel zu verlassen.

These 8: In Zukunft zurück in die Vergangenheit

Bei allen Vorteilen, die das Leben in der Zukunft bereithält, wird eins nicht aussterben: die Nostalgie. Auch in 70 Jahren werden sich Menschen nach alten Zeiten zurücksehnen und zum Beispiel durch das Paris der 60er-Jahre schlendern wollen. Immer leichter wird es, in Hotels Szenerien aus der Vergangenheit nachzubilden und die Erlebnisse auch durch virtuelle Eindrücke unvergesslich zu machen.

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