Zahlen Trivago fährt Verluste ein

Der Hotel-Metasearcher Trivago verbucht weiterhin Verluste. Obwohl der Umsatz 2017 gesteigert werden konnte, steht unterm Strich ein Minus von 13 Millionen Euro beim Ergebnis. Das berichtet unter anderem das Handelsblatt.

Der Umsatz des Unternehmens lag bei mehr als einer Milliarde Euro, was eine Steigerung um 37 Prozent bedeutet. Das sei der höchste Umsatz in der Geschichte des Düsseldorfer Unternehmens, so die Verantwortlichen. Doch das Wachstum von Trivago ging im vierten Quartal auf nur sieben Prozent deutlich zurück und lag insgesamt leicht unter den Erwartungen. Auch das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) war im Schlussquartal negativ. Unterm Strich stand 2017 ein Nettoverlust von 13 Millionen Euro.

Dass Trivago fast 80 Prozent der Werbeeinahmen von Booking.com und Expedia erhält, sehen Analysten kritisch. Offenbar hatte sich vor allem Booking in der zweiten Jahreshälfte mit Ausgaben zurückgehalten. Laut CEO Rolf Schrömgens hatte ein „extremes Testen“ stattgefunden. Vermutlich wollten die Portale ermitteln, wie niedrig ein Gebot sein kann, das immer noch gelistet wird.

Um die Abhängigkeit von den großen OTAs zu verringern, bindet Trivago aktuell immer mehr Hotels direkt an. Inzwischen sind laut Schrömgens rund 400.000 Hotels angebunden. Außerdem soll das Geschäft mit Ferienunterkünften ausgebaut werden.

Insgesamt liegt die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei rund 2,9 Milliarden Dollar.

Quelle: www.handelsblatt.de

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