Hotelmarkt FrankfurtWohin führt der Frankfurter Weg?

Schon heute die Entwicklung des Marktes von morgen kennen – das ist die Intention des Trendbarometers der Fairmas Gesellschaft für Marktanalysen mbH, exklusiv in Kooperation mit Tophotel. Diese Ausgabe im Fokus: der Hotelmarkt in Frankfurt.

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Was haben St. Peterburg, Moskau, Paris und Frankfurt gemein? Zusammen bilden die vier Metropolen die europäische Spitze des Wachstums-Rankings für 2013. Basierend auf einer Studie von PricewaterhouseCoopers wurde für den Frankfurter Hotelmarkt eine 3,5-prozentige Steigerung beim RevPAR ermittelt, der vor allem aufgrund der weiterhin wachsenden Zahl an Geschäftsreisenden zustande kommt. Gleichzeitig soll der Netto-Zimmerpreis am Main in diesem Jahr kontinuierlich ansteigen und sich dem europäischen Durchschnitt von rund 131 Euro annähern. Auch in puncto Belegung sieht PwC den Markt der fünftgrößten deutschen Stadt nicht mehr weit vom europäischen Mittelwert entfernt – prognostiziert wird ein Wachstum von einem Prozentpunkt auf 69,5 ­Prozent.

Inwieweit die PwC-Vorhersage tatsächlich eintreffen wird, kann erst gegen Jahresende abschließend bewertet werden. Derzeit tut man aber gut daran, den Geschäftsverlauf an Hand des Fairmas Trendbarometers zu beurteilen, das für Frankfurt eine bis dato durchwachsene Perfor- mance zeichnet. So waren Zimmerpreis und RevPAR in den ersten Monaten des Jahres noch im Plus, aktuell müssen die Frankfurter Hotels aber das schlechte Geschäft aus dem April kompensieren. Das Fehlen der Messe »Light & Building« wurde von vielen Hoteliers, die ihre Kennzahlen dem Benchmarking-Spezialisten Fairmas zur Verfügung stellen, für die negative Entwicklung verantwortlich gemacht. Zudem ist die Gesamtanzahl der Messetage in diesem Jahr geringer als im Vorjahr.

Auch in den kommenden Monaten ist in Mainhattan mit einem ständigen Auf und Ab zu rechnen. Während sich der Mai im Vergleich zum Vorjahr – beflügelt durch die Messen »Imex« und »IFFA« – insgesamt sehr positiv darstellt, erwarten die Hoteliers für Juni eine negative Gesamtbilanz. Auslöser für diese Einschätzung ist die in diesem Jahr ausbleibende Messe »Achema«, die 2012 für sehr hohe Raten und eine ebenso hohe Belegung sorgte.   

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