Food-Konzepte»Wir wollen Maßstäbe setzen«

Tophotel: Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten nehmen zu. Haben Sie auch Angebote für spezielle Ernährungsbedürfnisse?

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K. Moos-Achenbach: In der Herstellung lassen sich Allergene kaum vermeiden, weil sie natürlichen Ursprungs sind und so über die Rohstoffe in das Endprodukt gelangen können. Zusatzstoffe sind aus technischen Gründen, beispielsweise zur Wahrung von Optik und Konsistenz, leider nicht immer entbehrlich. Damit Gastronomen ihre Gäste über Allergene und Zusatzstoffe informieren und ihr Angebot entsprechend deklarieren können, stellen wir zu sämtlichen Produkten Spezifikationen zur Verfügung, aus denen klar ihre Zusammensetzung hervorgeht.

Tophotel: Welche Zukunft haben Convenience-Produkte Ihrer Meinung nach?

K. Moos-Achenbach: Im Spannungsfeld von Budgeterfüllung, Mangel an Fachpersonal und Erwartungen der Gäste wird der Ruf nach innovativen Convenience-Produkten mit maßgeschneiderten Verarbeitungseigenschaften lauter. TK-Produkten, die aufwendig und mit viel Erfahrung und Fachkenntnis gefertigt werden, Geschmacksvielfalt bieten und dem Wunsch nach leichter Portionierbarkeit Rechnung tragen, gehört die Zukunft.

Tophotel: Wie wichtig ist heute noch eine fundierte Kochausbildung, wo der Markt eine solche Vielfalt hochwertiger Convenience-Produkte bietet?

K.Moos-Achenbach: Sehr wichtig, denn allein der Einsatz hochwertiger Convenience führt nicht automatisch zum Betriebserfolg. Erst das Zusammenspiel von Management-Qualitäten, betriebswirtschaftlichem Denken und Kreativität lassen die Notwendigkeit von Convenience erkennen, um mit einem ausgewogenen Angebot aus selbstgemacht und zugekauft im Wettbewerb zu bestehen. Mit dem Rudolf Achenbach-Preis setzen wir uns seit Jahrzehnten für die Förderung des Nachwuchses ein, um dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Im 60. Jahr unserer Firmengeschichte wird der älteste Wettbewerb der weißen Brigade zum 40. Mal ausgetragen.

 

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