Weltweit erstes Co-Branding Hotel Radisson und Jin Jiang zeigen in Frankfurt gemeinsam Flagge

Das Radisson Blu Frankfurt erhält als erstes Hotel der Welt das CoBranding von Jin Jiang International (Bild: Radisson / Tophotel)

Ende vergangenen Jahres hat die chinesische Gruppe Jin Jiang den Kauf von Radisson abgeschlossen, nun erfolgte in Frankfurt das weltweit erste Co-Branding. Mit dem gemeinsamen Markenauftritt soll das China-Geschäft angekurbelt werden, wie Federico J. Gonzalez (Radisson Hospitality) und Chen Liming (Jin Jiang International) betonten.

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Frankfurt ist mit seinem internationalen Flughafen den meisten Chinesen bekannt, zudem gibt es viele chinesische Unternehmen sowie eine wachsende chinesische Gemeinschaft im Rhein-Main-Gebiet. Nicht von ungefähr haben sich die Radisson Hotel Group und das Tourismusunternehmen Jin Jiang International, das die Hotelgruppe im vergangenen Jahr vom chinesischen Konglomerat HNA erworben hat, für die hessische Metropole entschieden, um erstmals einen gemeinsamen Markenauftritt zu zelebrieren.

Co-branding launch event at Radisson Blu Hotel, Frankfurt (1)jpeg: Von rechts nach links: Federico J. González Tejera, President & CEO von Radisson Hospitality AB und Chairman of the Global Steering Committee der Radisson Hotel Group; Chen Liming, Vice Chairman of the Board für Jin Jiang International; Frau Kerstin Becker, Gattin des Bürgermeisters & Schatzmeisters der Stadt Frankfurt am Main; Bürgermeister und Schatzmeister Uwe Becker; Vivian Zhou, VP of Jin Jiang International Holdings Co., Ltd., Board member of Shanghai Jinjiang International Hotels Development Co.,Ltd. RHAB and RHInc; Jin Chen, CEO of SINO-CEEF Europe at SINO-CEEF Capital.

Nicht nur die chinesischen Schriftzeichen der Jin Jiang Hotels unter dem Logo des Radisson Blu Frankfurt sollen das Geschäft beflügeln, auch das Hotelangebot wurde auf chinesische Gäste angepasst.

Chinesische Gäste sollen sich wie daheim fühlen

Federico J. Gonzalez, Präsident und CEO von Radisson Hospitality AB, stellte in Frankfurt den Vier-Punkte-Plan vor, die mit der Zusammenarbeit beider Unternehmen einher gehen soll. Primäres Ziel ist es, weltweit vermehrt Gäste und Delegationen aus China einzubuchen. Damit einher geht das Co-Branding-Projekt, um die Marke Jin Jiang in verschiedenen Schlüsselmärkten zu vermarkten. Neben Frankfurt wurden in der EMEA-Region u.a. Berlin, Köln, St. Petersburg, Moskau, Edinburgh und Zürich als potentielle Destinationen ausgemacht. Um den chinesischen Gästen ein Heimatgefühl zu vermitteln, gehören in den ausgewählten Hotels eine Tee-Auswahl sowie Noodles Bowls auf den Zimmern, chinesisches Bier in der Minibar,  chinesische Gerichte im Room Service Menü sowie TV-Kanäle, digitale Zeitungen und Zahlungsmöglichkeiten aus der Volksrepublik zum Standard.

“Wir sind bestrebt die weltweit führenden Marken der Radisson Hotel Group für Gäste, Eigentümer, bestehende sowie künftige Mitarbeiter noch gezielter auszubauen. Die Lancierung des ersten co-branded Hotels mit Jin Jiang International ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung dieses Ziels. Die co-branded Hotels haben eine vielversprechende Zukunft; mit dem Potential der Expansion auf über 30 Hotelimmobilien im EMEA- Raum. Dazu zählen auch fünf der Radisson Collection Häuser in den, für chinesische Reisende, wichtigen Schlüsselmärkten”, so Gonzalez.

Zum vierstufigen Masterplan gehört darüber hinaus die Expansion von Radisson in China. Nach Aussage von Federico J. Gonzalez sollen bis 2022 mehr als 1000 Projekte aller Radisson-Brands in der Volksrepublik unterzeichnet werden. Ferner wurde ein „Talent Exchange Program“ ins Leben gerufen, um mitarbeiterseitig Erfahrungen auszutauschen. So haben unter anderem F&B-Mitarbeiter aus dem Frankfurter Radisson Blu drei Monate bei ihren Jin Jiang-Kollegen in Shanghai gearbeitet, um sich auf das Co-Working vorzubereiten.

Bigger is better

Die Strategie der Jin Jiang International Group in den zurückliegenden Jahren war der Erhalt der Marktpräsenz in China, gepaart mit globaler Expansion. Die Internationalisierung und Integration globaler Ressourcen wurden dabei vorangetrieben. Mit der Louvre Hotels übernahm das Unternehmen eine der größten Hotelgruppen Europas und brachte die Marke nach Asien. Darüber hinaus erwarb das Unternehmen eine strategische Beteiligung an Plateno Group und Vienna Hotels Group. Zudem sind es vor allem Hotels in China, etwa die Marken Jinjiang Inn, Bestay Hotel Express, Magnotel sowie einige bekannte Hotels in Shanghai, mit denen das Unternehmen seinen Erfolg erarbeitet hat. Zusammen mit Marriott und Hilton gehört es mittlerweile zu den größten Hotelgesellschaften der Welt.

 

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