WHDWellnesszeit ist Familienzeit

Damit das Wachstum in der Wellnessbranche anhält, wird kräftig investiert. Das geht aus einer Hotelierumfrage von Wellness-Hotels & Resorts und beauty24 hervor. Eine Gästestudie, erstmals durchgeführt mit der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK), zeigt außerdem aktuelle Trends auf.

Die Wellnessbranche blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück, das Wachstum ist ungebrochen. Das bestätigt eine Umfrage unter den Partnerhotels der Kooperation Wellness-Hotels & Resorts und des Wellnessreise-Veranstalters beauty24. Was erwarten die Wellnesshoteliers von der Zukunft? Wollen sie sich auf ihren Lorbeeren ausruhen? Oder folgen sie den Trends, investieren in Haus und Spa und genügen damit den wachsenden Ansprüchen der Gäste? Letzteres ist der Fall: Für das laufende Jahr haben gut 82 Prozent der Befragten Investitionen auf der Agenda. Dabei werden die folgenden vier Tendenzen – Ergebnisse der parallel durchgeführten GfK-Gästestudie – die Szenerie bestimmen:

Dem Stress vorbeugen

Die Sehnsucht nach Erholung und Entspannung als treibender Motor der Wellnessbranche ist bekannt. Auch die GfK-Befragung ergab: Annähernd 85 Prozent der Gäste möchten sich vom stressigen Alltag erholen, für mehr als drei Viertel (fast 77 Prozent) steht der Wunsch im Vordergrund, etwas für die Gesundheit zu tun. Neu ist, dass mittlerweile mehr als jeder Zweite (über 53 Prozent) einer Erschöpfung vorbeugen will. Aus Sicht der Wellnesshoteliers sollten passende Programme jedoch nicht unter dem Oberbegriff »Burnout-Prophylaxe« laufen. »Burnout ist ein Fall für die Klinik und nicht nebenbei im Wellnessurlaub abzuhandeln. Sinnvoll für unsere Partner sind dagegen alle Programme, die den Gast an ein Sport- oder Entspannungsthema heranführen, um es bei Gefallen anschließend in den Alltag ein-­zubauen«, erklärt Michael Altewischer, Geschäftsführer der Wellness-Hotels & Resorts. Ein gesteigertes Interesse der Gäste an Anti-Stress-Programmen bestätigt dagegen jeder Dritte (fast 35 Prozent) der befragten Hoteliers.

Kompakte Wellnesspakete

Umsatzzuwächse in Wellnesshotels entstehen laut GfK-Befragung nicht nur, weil der Gast pro Reise mehr ausgibt, sondern auch, weil er sich häufiger eine Wellnessreise gönnt. Schon vor Anreise wird ein transparentes Preispaket ohne unvorhergesehene Extrakosten erwartet: Die Hälfte der Urlauber bucht gern ein Package mit mindestens einer Übernachtung, einer Anwendung und Verpflegung. Daher bietet die Hotellerie zunehmend Einsteiger-Preispakete an. Betrachtet man die Buchung zusätzlicher Leistungen vor Ort, werden vor allem Sportangebote immer beliebter. 

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