Weihnachtsaktion Upstalsboom bringt Herzen nach Ruanda

Die Hotelgruppe von Bodo Janssen initiiert neue Aktion für Schulkinder in Ruanda: So werden zur Weihnachtszeit in den Hotellobbys Wunschbäume aufgestellt, mit denen direkte Spendemöglichkeiten verbunden sind.

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Wie funktioniert der „Wunschweihnachtsbaum für Ruanda“? „Ganz einfach“, erklärt Upstalsboomerin Ina Rogahn, die selbst schon in Ruanda vor Ort war und das Schulprojekt mit betreut. „Die Weihnachtsbäume in den Hotellobbys werden dieses Jahr zur Adventszeit mit ganz besonderen Herzen geschmückt. Auf ihnen stehen Spendensummen zwischen fünf und 30 Euro und was man dafür anschaffen kann, zum Beispiel Stifte, Schulrucksäcke und Bälle. Eben das, was die Kinder in der neuen Schule noch brauchen.“ Gäste, die die Aktion unterstützen möchten, können ein Herz ihrer Wahl vom Baum nehmen und an der Rezeption den entsprechenden Betrag gleich bezahlen. „So wissen sie genau, wofür sie spenden und dass die Geschenke auch garantiert vor Ort ankommen“, ergänzt Upstalsboomerin Katharina Zimmermann, die gemeinsam mit zwölf ihrer Kollegen im Februar zur Schuleröffnung in Murambi war.

Das afrikanische Bildungsprojekt solle unbedingt weiter gefördert werden, wie Upstalsboom-Geschäftsführer Bodo Janssen betont. Auch mit überschaubaren Beträgen könne man hier sehr viel erreichen. Im Übrigen seien die Einblicke in diese andere Welt auch für die Mitarbeiter eine wichtige Erfahrung, die sehr gut zur Unternehmensphilosophie „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ passe. Neben der Upstalsboom-Zentrale in Emden beteiligen sich die Hotels in Emden, Kühlungsborn, Varel, Berlin, Schillig, Wremen und auf Usedom mit einem Wunschbaum in ihrer Lobby an der aktuellen Aktion.

Der Gast bekommt schließlich eine Dankeskarte für seinen kleinen, aber äußerst wertvollen Beitrag. „Sein“ Herz wird wieder in den Baum gehängt, damit es weiterhin als Spendenoption für andere Unterstützer zur Verfügung steht. So hoffen die Upstalsboomer, am Ende der Aktion möglichst viele Geschenke für die Kinder in Ruanda kaufen zu können. Schon jetzt freuen sich die Mitarbeiter auf die strahlenden Augen der Mädchen und Jungen, wenn sie sie im Mai nächsten Jahres bei der Schuleröffnung in Kabirizi persönlich übergeben. Eine dritte Schule ist übrigens bereits in Planung. Sie soll 2018 von weiteren Upstalsboomern in Dahwne eröffnet werden. 

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