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Start People & Brands Brands Verlängerung der Novemberhilfen: ETL Adhoga zu anstehenden Aufgaben von Bund und Ländern

Verlängerung der NovemberhilfenETL Adhoga zu anstehenden Aufgaben von Bund und Ländern

Da der Lockdown light nun bis mindestens zum 20. Dezember dauert, plant der Bund, die Novemberhilfen in den Dezember zu verlängern. ETL-Adhoga-Experte Erich Nagl sieht das als richtigen Schritt, mahnt andererseits aber auch.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte vergangene Woche zu einer Verlängerung des Teil-Lockdowns gesagt, für ihn sei klar, dass „die finanzielle Unterstützung der direkt betroffenen Branchen dann ebenfalls weiter nötig ist“. Es sei aber eine finanzielle Herausforderung und europarechtlich kompliziert, auch im Dezember 75 Prozent des Umsatzes zu erstatten, so das Bundesfinanzministerium.

„Die Novemberhilfen sind vielleicht nicht perfekt, aber so ziemlich die beste Lösung, die man sich derzeit vorstellen kann. Aus meiner Sicht ist es ökonomisch gut und zudem nur gerecht, diese Hilfe auch entsprechend zu verlängern“, wenn Brüssel mitspiele, äußert sich Erich Nagel, Vorstandsmitglied der Steuerberatungsgesellschaft ETL Adhoga. Das Unternehmen hat sich auf Hotellerie und Gastronomie spezialisiert.

Es gebe aber angesichts des Zeitdrucks nicht die Superlösung. „Mit Verweis darauf, dass die nun betroffenen Branchen seit dem ersten Lockdown – anders als die Industrie – nicht richtig gut in Gang kommen konnten, ist eine befristete Großzügigkeit zu rechtfertigen.“

Geld muss zügig bei den Unternehmen ankommen

Rein pragmatisch spreche viel für eine Fortführung der Novemberhilfen. „Man kann jetzt keine neuen Hilfs-Pferde satteln, sondern muss die gesattelten Pferde bis zu Ende reiten“, sagt Nagl. „Verwaltungstechnisch ist das nicht anders möglich. Jetzt ist es allerdings wichtig, dass die Novemberhilfen zügig bei den Betrieben ankommen. Viele Betriebe im Gastgewerbe stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir müssen so viele Betriebe wie möglich vor dem Aus bewahren. Darum machen unsere Kollegen Spätschichten um jetzt schnell die Anträge auf den Weg zu bekommen. Jeder Tag zählt.“

Länder auch in der Pflicht

Darüber hinaus müssten Bund und Länder verbindlich erklären, wie die Hilfen über den Winter fortgeführt werden sollten. „Der Bund kann mittelfristig nicht für alles zahlen, sondern die Lasten müssten auch auf die Länder verteilt werden“, so Nagl. Schließlich müsste man auch an die weitere Finanzierung der Corona Hilfe für die Betriebe denken. „Am Ende werden wir alle solidarisch zusammenstehen müssen.“

Die Steuerberatungsgesellschaft hat hier auf seiner Website zudem Informationen rund um die Wirtschaftshilfe zusammengestellt.

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