VeranstaltungsorganisationDiskussionsrunde für mehr „FAIRständnis“

Unter dem Motto „Wir müssen miteinander reden – für mehr FAIRständnis“ trafen sich Hoteliers, Agenturvertreter und Veranstaltungsplaner aus Unternehmen, um sich zu immer wiederkehrenden Schmerzpunkten auszutauschen. Im Vorfeld hatte der Verband der Veranstaltungsorganisatoren e.V. (VDVO) seine Mitglieder befragt, in welchen Bereichen der Zusammenarbeit die größten Differenzen bestehen.

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Nach wie vor liegen die Differenzen bei den Klassikern wie Stornierungsbedingungen, Anzahlungsmodalitäten, mangelndes Verständnis für benötigte Optionen und nicht bedarfsgerechte Aufbereitung von Hotelangeboten, die bei der vorherigen Umfrage benannt wurden. Aber auch mangelnde Soft Skills beanstanden Veranstaltungsplaner bei ihren Hotelpartnern.

Für den VDVO bleibt weiterhin die spannende Frage: Wenn das Alles nichts Neues ist, warum scheitern Vertragsabschlüsse noch immer an genau diesen Punkten? Das generelle Fazit über das sich alle Teilnehmer der Veranstaltung einig waren: Am respektvollen Umgang miteinander müssen alle arbeiten. Die Möglichkeit, Schwierigkeiten und Herausforderungen gemeinsam zu meistern, muss wieder stärker in den Vordergrund gestellt werden. In den letzten Jahren wurde durch die zunehmende Einführung von Systemen verlernt, wie wichtig der persönliche Kontakt ist. Ein daraus resultierender Meilenstein sei für die Beteiligten der Runde sicherlich, dass Veranstaltungsplaner aufhören sollten, über mehrere Kanäle die gleiche Anfrage zu streuen und somit die Hotellerie wieder in die Lage versetzt werden kann, zeitliche Ressourcen in der Kundenbetreuung zielführender einsetzen zu können.

Die Ergebnisse der Diskussion hat der VDVO in einem prägnanten Dokument zusammengetragen. Es kann unter www.vdvo.de bezogen werden.

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